2011: 003) Zumaia – Deba


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3. Tag – Freitag, 8.7.2011

von Zumaia nach Deba; 13 km; 460 Hm

Eigentlich dachte ich doch, eher nicht die lange Strecken zu laufen. Da ich dann auch noch verschlafen habe und erst Viertel nach 7 aufgestanden bin, bin ich auch erst um 8:00 los. Bis Deba waren es aber auch nur 13 km, sodass ich gegen 11:00 da war. Ich habe auch gleich einen Schlüssel bekommen, durfte aber erst nach dem Saubermachen rein. Aber ich musste gar nicht lange warten. Soweit okay. Es sind mehrere Räume mit 10-14 Betten. Die sanitären Anlagen sind soweit okay. Kaltes Wasser bin ich ja gewohnt. Allerdings hatte ich einen kleinen Kreislaufaussetzer. Ich hatte schon gemerkt, dass ich zu wenig esse, wusste aber nicht so genau, was ich machen sollte. Appetit habe ich im Grunde nur auf Obst und Gemüse. Das macht kalorientechnisch nicht so viel her. Nach dem Duschen habe ich ca. 2 Stunden geschlafen. Und mit war kalt. Irgendwann bin ich dann in die Stadt. Es war sehr schön. Toller Strand, schöne Wellen. Heute ist ein toller Sonnentag. Am Mittwoch war es recht bedeckt und es sah aus, als würde es jeden Moment regnen. Gestern hat es beim Losgehen geregnet. Nach ca. 1 Stunde war es vorbei. Ich habe also ernsthaft etwas zu essen gesucht. Aber ich habe gemerkt, wie schwer mir das fällt. Okay, was aus dem Supermarkt geht. Aber in ein Restaurant? Ich habe dann irgendwo einen Burger gegessen. Eigentlich wollte ich ihn ohne Fritten. Er hat ihn aber mit Fritten gemacht. Naja, kann nicht schaden. Noch ordentlich Salz und Mayo drauf. Sollte helfen. Und in Zukunft also futtern, futtern, futtern.

Mit dem französischen Paar haben wir gestern noch eine Abkürzung von 2 km gefunden. Erst später habe ich gesehen, dass es dafür einmal mehr hoch und runter geht. Außerdem war es wohl schwer zu finden. Ich hoffe, die beiden sind gut angekommen.

Am Morgen habe ich ein deutsche Pärchen gefragt, wie weit sie wohl gehen würden. Sie würden den Bus nach San Sebastián nehmen und dann nach Süddeutschland trampen. Oh, wie schade. Sie wäre schwanger und könnte deshalb nicht mehr. Oh, wie schön. Und so liegt beides recht nah beieinander.

Als ich meinen Burger verspachtelt habe, kamen O. und B. vorbei. Naja, ich wäre ja wieder so schnell unterwegs gewesen. Und sie hätten ja gleich drauf kommen können, dass nur ich schon vor 12:00 bei der Info war. B. meinte, er würde sehr ärgerlich werden, wenn ich vor Santiago aussteigen müsse, weil ich jetzt zu schnell wäre. Das hat mich richtig gerührt. Aber ich wäre auch ziemlich stinkig auf mich. Aber knochentechnisch habe ich keine Probleme. Nur im Moment mit dem Kreislauf.


weiter mit Deba – Zenarruza


 

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