2011: 015) Llanes – San Esteban de Leces


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15. Tag – Mittwoch, 20.7.2011

von Llanes nach San Esteban de Leces; 39 km; 700 Hm

Heute war wieder ganz tolles Wetter. Ich hatte morgens gar nicht damit gerechnet und mich auch nicht eingeschmiert. So habe ich links doch ein bisschen Sonnenbrand. Egal. So schlimm ist es nicht. R., C. und B. waren in Poo untergekommen. Aber als ich kam, war dort alles schon voll. Also war es eine gute Entscheidung, in Llanes zu bleiben. Sie meinten, sie wollten mir einen Platz reservieren. Aber sie hätten mich ja nicht informieren können. Für solche Fälle ist es natürlich blöd, dass ich kein Handy mit habe. Aber allein die Idee fand ich ganz toll. B. ist dort geblieben und kuriert seinen Fuß noch aus. Ich drücke ihm fest die Daumen, dass es dann wieder geht. Irgendwo habe ich A. getroffen Sie hat es geschafft, sich von ihren zwei deutschen Mitlaufenden zu trennen. Klasse. Sie hat aber Probleme mit ihrem Bein. Da konnte ich sie einfach nicht allein laufen lassen. Also sind wir zusammen weiter gegangen. Dadurch war ich natürlich etwas langsamer. Aber das ist kein Problem. Zum Schluss hin musste sie sich ganz schon quälen. Aber sie hat es geschafft. Wir haben viel geredet. Sie will noch einen Master mit Ernährung oder so machen. Vielleicht wäre das auch was für unseren Sohn. Mir ging es auf der Tour recht gut. Gestern hatte ich noch etwas Bedenken, weil mein Knie recht weh tat. Aber damit hatte ich gar keine Probleme. Es ist irgendwas mit der Sehne von der rechten großen Zehe aus. Beim Bewegen tut sie weh, aber nicht beim Draufdrücken. Wir haben zwei Pausen gemacht. Jedes Mal haben uns C. und R. eingeholt. Sie müssen auch gedacht haben, wir sind nur am Essen. Beim ersten Mal hat mich R. umarmt und C. hat intensiv meinen verschwitzten Rücken gestreichelt. Total nett. Ich glaube, sie hatten wirklich Sorge, wo ich nun abgeblieben war. Total lieb. Morgen muss ich aber wieder allein laufen. Da kann ich besser über alles nachdenken. Wir können uns ja verabreden, uns in einer Herberge zu treffen. Für C. und R. ist es morgen der letzte Gehtag. Dann müssen sie fahren. Mit C. haben wir ein bisschen rumgesponnen, gemeinsam von Le Puy zu laufen. Wenn es passt, warum nicht. Ich finde beide sehr nett. Wir werden gleich noch mit dem Bus zu einer Bar fahren. Ich habe die beiden zu einem Cidre eingeladen. Hier ist auch wieder der Pfeife rauchende Franzose, den ich das letzte Mal in Zumaya gesehen habe. Ich hätte ihn schon viel weiter weg erwartet. Aber ansonsten sind viele neue Gesichter hier.


weiter mit San Esteban de Leces – Sebrayo


 

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