2011: 017) Sebrayo – Gijon


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17. Tag – Freitag, 22.7.2011

von Sebrayo nach Gijon; 36 km; 850 Hm

Der Tag heute stand unter dem Motto „laufen lassen“. Da gibt es die verschiedenen Sachen, die man laufen lassen kann bzw. muss. Auf der Strecke nach Llanes hat mein rechter Fuß irgendwas abgekriegt. Ich denke, es war wegen der vielen Straßenkilometer. Die Sehnen von den einzelnen Zehen zum Gelenk tun sehr weh und es fühlt sich recht verspannt an. Man kann es biegen, aber da fühlt man gleich einen Widerstand. Also hieß es da, ganz locker laufen und es eben laufen zu lassen, nicht irgendetwas forcieren. Und in der Tat geht es dem Fuß jetzt deutlich besser. Laufen lassen muss man natürlich auch lieb gewonnene Weggefährten. R. und C. fahren heute oder morgen nach Hause. Einige gehen den Camino primitivo und sind heute abgebogen. Laufen lassen muss man auch diejenigen, die vor oder hinter einem laufen. Sie haben ihre Geschwindigkeit, ich habe meine. Die letzten beiden Tage habe ich mich ja doch recht viel nach Anderen gerichtet.

Inzwischen bin ich in Gijón. Es gab eine Herberge auf einem Campingplatz. Der war aber etliche km vor Gijón. Es sah aber alles von außen sehr gepflegt aus. Ich bin aber weiter und hatte mir so vorgestellt, dass ich mir hier ein Zimmer nehme. Aber das ist deutlich schief gegangen. In einigen Unterkünften habe sie mich echt von oben bis unten gemustert und dann entschieden, dass es kein Zimmer gibt. Das war schon frustrierend. Also bin ich zur Jugendherberge. Die Frau in der Info war voll nett. Sie hat dort angerufen und mir ein Bett reserviert. Nach dem Duschen bin ich nochmal in die Stadt gefahren, um mich dort ein wenig umzuschauen. Es fährt ein Bus. Der erste morgen früh fährt um 6:30. Den werden die beiden Franzosen wohl nehmen. Der nächste fährt um 7:05. Das dürfte auch ausreichen, zumal es eine relativ kurze Etappe ist und die Herberge ist wohl auch recht groß. Na, mal sehen, wie lange ich schlafen kann. In der Stadt war sehr viel los. Irgendjemand Wichtiges hat wohl geheiratet. Na, da muss man sich auch nicht wundern, wenn es nur wenig Platz gibt. Aber ich habe es gerade noch so in eine Messe geschafft. Man konnte dann auch die Kirche besichtigen. Unten gibt es eine Krypta. Da sind ganz viele Grabkammern, alle fein säuberlich nummeriert. Das ist schon ein wenig gruselig. Das Pärchen, dem ich in letzter Zeit öfter begegne, ist wohl aus Italien. Sie haben es geschafft, in Gijón ein Zimmer zu bekommen. Ich habe sie dann im Supermarkt getroffen. Aber das ist ja auch ein ziemlicher Zufall.


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