Erster Arbeitstag

Ja, direkt geht es los, aber ich gönne mir einen Gang in unsere Bibliothek, muss eh was abgeben. Suche nach den Autoren und Titeln, die JSH mir mitgegeben hat, und werde reichlich fündig. Gehe mit 3 kg geistiger und seelischer Nahrung nach Hause. Außerdem weiß ich jetzt, welches Regal ich in Zukunft häufiger besuchen werde.

Habe außerdem meine Wanderschuhe in den Laden zurückgebracht. Das Innenfutter krabbelte von den Zehen an nach oben. Ja, das ist wohl nicht normal. Mal schauen, was der Hersteller sagt. Ich hoffe, ich bekomme sie trotzdem wieder. Nach 1000 km haben sie doch einen ideellen Wert für mich.

Zufälligerweise habe ich gesehen, dass es in einer Kapelle im Ort eine Taizé-Andacht gibt. Aufgrund der tollen Erfahrungen von Montag sind MD und ich hingegangen. Es wurde viel gesunden, was echt schön war, auch wenn ich natürlich nur zuhören konnte, weil ich die Lieder nicht kenne. Allerdings ging es in den Gebeten und Ansprachen nur um uns Sünder, um die Bitte um Vergebung und die Lobpreisung von Gott. Kein Wort von Liebe, Frieden oder der Schönheit des Lebens. Das fand ich in Erinnerung an die Andacht am Montag sehr enttäuschen. Toll war allerdings, dass es dort viele, viele echte Kerzen gab – ja, einen regelrechten Kerzenteppich. Ich habe mich davor gekniet, in die Kerzen geschaut und mich mit dem Licht und dem aufsteigenden Schein davontragen lassen. Diese Andacht gibt es wohl jeden ersten Donnerstag im Montag. Noch bin ich unschlüssig, ob ich noch einmal hingehen werde.

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