Kalweit: Traumzeit und innerer Raum

„Traumzeit und innerer Raum“
Holger Kalweit
Scherz Verlag, Bern, München, 1984

Eigentlich hatte ich vom Titel her etwas Anderes erwartet, aber das kommt ja hin und wieder vor. Trotzdem fand ich das Buch sehr interessant.

Kalweit stellt im wesentlichen drei Facetten (?) des Schamanismus vor: Das Zweimalgeborensein, die Initiation und die Wandlungssymbole. Dabei geht er jeweils auf verschiedene Stammestraditionen ein. Dieser Vergleich macht das Buch für mich so interessant.

Am Ende verbindet er Schamanismus mit „aktueller Wissenschaft“. Dabei knüpft er einmal die Verbindung zur Physik – hier hauptsächlich zur Relativitätstheorie und der Quantenphysik, ohne jetzt die physikalischen Theorien selbst zu erklären. Er bezieht sich eher auf diverse Aussagen von Physikern, die eigentlich darauf hindeuten, dass selbst Physiker auf Phänomene hindeuten, die nicht mit der „materiellen Welt“ allein erklärt werden können.

Den anderen Bezug stellt Kalweit zur Psychologie her. Solche Argumentationen sind für mich immer äußerst interessant, weil ich zu den Theorien der Psychologie gerade jetzt in meinem Fernstudium viel höre und lese und dabei manchmal schon über die Menschenferne erstaunt (entsetzt?) bin.

Wir sehen und auf dem Weg.

Let’s go!

Belane Hermine

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