Wo ist das Licht?

Wo ist das Licht?

Zähe, klebrige Masse überzieht den Körper,
dringt in jede Ritze,
verstopft jede Pore.

Keine Luft zum Atmen,
kein Platz für Bewegung,
kein Freiraum für Gedanken.

Furcht, Angst, Panik.

Sei besser als bestens!
Sei schneller als jeder!
Tu mehr als alles!

Nie genug. Faul.
Nie genug. Nutzlos.
Nie genug. Überflüssig.

Ja, das kommt manchmal einfach so angeschlichen, ohne dass ich es bemerke. Erst wenn es da ist, kann ich es spüren. Aber wie kommt es dazu? Sind es die demnächst zu beendenden Projekte? Sind es die anstehenden Klausuren an der FernUni? Sind es die Nachwirkungen von Weihnachten? Ist es die Krankheit des Kollegen? Ist es der Schnupfenbazillus? Ist es die Dunkelheit des Winters?

Wo ist die Reißleine? Wo ist der viel besagte Strohhalm? Wo ist das Licht, das mich wieder meinen Weg sehen lässt?

Der positive Aspekt ist allerdings, dass ich weiß, dass es dieses Licht gibt, auch wenn ich es derzeit nicht sehe. Das war durchaus nicht immer so. Und es ist seit dem letzten Mal eine ziemlich lange Zeit verstrichen. Auch das ist ein positives Signal. Also werde ich mich geduldig auf die Suche begeben und hoffen, schnell wieder auf dem richtigen Weg zu sein.

Wir sehen uns auf dem Weg.

Let’s go!

Belana Hermine

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