Fitness-Sommer Challenge #1

Da ich in diesem Sommer sehr häufig samstags arbeiten muss bzw. an Wochenenden bei Seminaren bin, klappt es irgendwie nicht mit einer Teilnahme an Wettkämpfen. Ich habe mir deshalb einige „Challenges“ überlegt, die ich dann als meine persönlichen Herausforderungen und Ansporne nehme :-).

Und am letzten Sonntag (30.3.) ging es also mit der 1. Challenge los. So wirklich kann man das noch nicht als Challenge bezeichnen, weil ich das schon ein paarmal gemacht habe. Aber es liegt eine Weile zurück.

Endlich wollte ich mal wieder meine Hausstrecke wandern. Es sind ca. 30 km mit ca. 1300 m im Aufstieg. Diese Strecke bin ich 2011 öfter zur Vorbereitung auf meinen ersten Camino gewandert.

Und da am Sonntag das Wetter zum Laufen nicht so toll war, hatte ich mich entschlossen, endlich mal wieder diesen Weg in Angriff zu nehmen. Bei kühlem Wetter habe ich wenig Klamotten, um mich beim Laufen vor Regen zu schützen. Und da irgendwie schon wieder Mr. Bazillus an die Tür klopft, habe ich mich lieber fürs Wandern entschieden. Da weiß ich auch, wie ich mit Regen umgehe.

Es lief eigentlich alles ganz gut. Leider hatte ich am Nachmittag einen Termin und das Timing schlecht im Griff. Deswegen stand ich ein wenig unter Druck und bin schneller gegangen als eigentlich gedacht. Naja, ging ja alles gut.

Irgendwie waren meine Ohren besonders aktiv. Ich habe so viele verschiedene Geräusche gehört – verschiedene Vogelstimmen, den Regen auf dem Waldboden, das Knarzen von Baumstämmen, einen Specht oder ein loses Holz, das an einem Baum klopfte, den schmatzenden Schlamm unter den Füßen… Ein Reh scheine ich in seiner Morgenruhe gestört zu haben.

Aber irgendwie ist Wandern eben doch etwas Anderes als Joggen. Ein wenig hatte ich das ja schon letzten Sommer gemerkt, als ich nach der langen Wanderung wieder angefangen habe zu joggen. Kardiomäßig war ja alles okay, aber ich hatte danach Muskelkater. Und so habe ich auch diesmal wieder Muskelkater bekommen. Und was für welchen. Ich glaube, so schlimmen Muskelkater hatte ich lange nicht mehr. Deshalb war dann auch am Montag kein Joggen drin. Wäre vielleicht doch das Fitness-Studio mal wieder angesagt? Das Positive am Wandern für mich ist allerdings, dass ich damit die Herzfrequenz eher in dem niedrigeren Niveau für den Ausdauerbereich halten kann. Das schaffe ich mit Joggen normalerweise nicht. Eine Freundin meinte mal, dass es auch ihr sehr schwer fällt, sooo langsam zu joggen.

Tja, es war dann doch ganz schön schlammig geworden. Zum Teil ist man bei jedem Schritt einen halben Schritt zurück gerutscht. Abwärts war es hin und wieder ein wenig beängstigend.

Und hier warten die Füße auf den Rücktransport. Okay, schlammtechnisch hatten wir das auch schon schlimmer ;-).

2015-03-29

Summasummarum: 1) Das war die erste „Challenge“ dieses Fitness-Sommers. Erfüllt :-). 2) Trainingsbedarf für Po und Oberschenkel festgestellt :-(. 3) Für die nächsten Challenges muss deutlich besseres Wetter sein.

Wir sehen uns auf dem Weg.

Let’s go!

Belana Hermine

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