VisionQuest – die Idee

Auf meinen Jakobswegen habe ich viel über mich gelernt. Mir geht es deutlich besser als vor meinen Wanderungen. Bisher ist es mir noch nie so lange gelungen, die Wirkungen des Weges aufrecht zu erhalten, wie dieses Mal. Ich denke also, dass es an der Zeit ist zu schauen, wie ich diese Ergebnisse dauerhaft in meinem Leben etablieren kann. Ich habe aber das Gefühl, dass damit noch weitere Änderungen verbunden sind, um – wie man so schön sagt – meine Bestimmung zu finden und gut umzusetzen. Eigentlich fühle ich mich schon auf einem guten Weg, aber ich möchte da noch mehr Gewissheit bekommen und es etwas detaillieren. Dies möchte ich also auf einem VisionQuest klären. Der nächste Jakobsweg scheint mir dafür eine gute Gelegenheit zu sein.
Ein VisionQuest bedeutet nun normalerweise, dass man sich für drei bis vier Tage allein in die Natur zurückzieht, um dort eben sowohl die Tage als auch die Nächte zu verbringen. Als Verpflegung gibt es Wasser, sonst nichts. Dieses Regularium werde ich für meinen Weg etwas abändern. Ich denke aber, dass es mich trotzdem dem Ziel ein Stück näher bringen wird. Und wenn nicht, bleibt mir immer noch die Möglichkeit eines „ordentlichen“ VisionQuests.
Inzwischen habe ich auch einige Bücher gelesen. Dort wird von einigen vorbereitenden Übungen gesprochen. Wichtig ist natürlich die Zielklärung. Dies ist zumindest ansatzweise abgeschlossen (siehe oben). Außerdem solle man sich einmal von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in der Natur aufhalten. In diesem Zusammenhang denke ich, dass es nicht schaden kann, auch einmal eine Nacht in der Natur zu verbringen.
Beides möchte ich noch vor der Wanderung ausprobieren. Ich werde davon berichten.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

7 Gedanken zu “VisionQuest – die Idee

  1. Es ist schon erstaunlich, was bei uns so unter einer Vision Quest verstanden wird. Wenn du eine Quest machst, bereitest du dich 1 Jahr darauf vor. Du hast ein Team, dass dich täglich mit Schwitzhütten und Beten unterstützt und du bist 4 Tage auf dem Berg. Ohne Essen. Ohne Trinken.
    Vielleicht magst du das mal ausprobieren und dir eine gute Gruppe suchen, die in der Tradition (z.B. Lakota) verankert ist.
    Gute Visionen.

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    • Danke für Deine Hinweise.
      Wie Du vielleicht gelesen hast, habe ich über eine Alternative nachgedacht, wie es für mich möglich wäre, etwas Ähnliches wie ein Vision Quest zu machen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, zu den Indianern zu reisen, um dort ganz authentisch zu agieren. Und doch gibt es auch bei uns viel Bedarf, sich spirituell den Fragen des Lebens zu nähern. Dazu mag man jetzt stehen, wie man will. Solange es den Menschen dadurch besser geht – warum nicht.
      Viele Grüße
      Belana Hermine

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      • Entschuldige, ich wollte dich nicht kritisieren, sondern nur den Horizont erweitern. Das Problem sind ja nicht die Suchenden, sondern die Anbieter. Du musst nicht nach Amerika. Es gibt die Möglichkeit auch hier in Deutschland. Falls du Informationen haben möchtest, melde dich bitte nochmal.
        Liebe Grüße
        Manfred

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      • Hallo Manfred,
        danke für Dein Angebot. Ich hatte mich seinerzeit umgesehen. Und das, was seriös erschien, war für mich wegen des strengen Zeitregimes oder der Entfernung des eigentlichen Quest-Platzes einfach nicht machbar, weshalb ich eben überlegt hatte, inwieweit eine Abwandlung für mich möglich und sinnvoll wäre. Für den Moment steht das Thema aber nicht (mehr?) an.
        Horizont erweitern – interessant. Hat es geklappt?
        Viele Grüße
        Belana Hermine

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      • Ja klar, nicht nur in die Weite, sondern auch in die Tiefe. Doch das ist nichts, was du mit einmal erreichst. Es ist das konstante Fortschreiten auf einem Weg mit beharrlicher Arbeit an Dir selbst.
        Frohe Weihnachten und guten Rutsch ins Neue Jahr.
        Manfred

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      • Gern kannst Du Dich hier um Blog umsehen, wenn es Dich interessiert, wie mein Weg aussieht.
        Danke für Deine Wünsche, die ich gern erwidere.
        Viele Grüße
        Belana Hermine

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