Urlaub 6. Tag – St. Girons

Das war aber ein grottiger Tag. Hihi. 🙂 🙂 🙂 Wir haben zwei Grotten besucht.

Die erste war die Höhle von Niaux. Nach der Höhle von Lascaux ist das wohl diejenige mit den am besten erhaltenen prähistorischen Höhlenmalereien. In unserem Reiseführer stand, dass insbesondere im Juli und August eine Anmeldung de facto Pflicht ist. Jeden Tag gibt es maximal 8 Führungen mit maximal 20 Personen. Trotzdem wollten wir unser Glück versuchen. Ich habe so so so sehr gehofft, habe aber nicht wirklich damit gerechnet. Als wir ankamen, gab es noch Plätze in einer Gruppe, die eine halbe Stunde später starten sollte – allerdings auf französisch. Uups. Aber das war dann auch egal. Die Zeichnungen sind auch ohne Erklärung verständlich und den Rest würde man irgendwo nachlesen können. Oh, ich war sowas von aus dem Häuschen!!! Aber das Beste kam noch. Wir waren nur 5 in der Gruppe. Es war also eine sehr individuelle Führung. Die Dame hat sehr deutlich gesprochen, sodass ich überraschend viel verstanden habe – warum ein paar Zeichnungen übereinander liegen, was die Pfeile bedeuten, welche Hilfsmittel eingesetzt wurden, um trotz schlechten Lichts durch das Feuer schön zu zeichnen, was gemacht wurde, um die Zeichnungen vor dem Wasser des Berges zu schützen… Alles sehr interessant. Alles so wundervoll 🙂

Leider durfte man natürlich nicht fotografieren. Also gibt es nur ein Bild von unserem Ticket.

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In der Nähe dieser Höhle gab es noch ein paar andere ähnliche. Die haben wir aber (aus Zeitgründen?) ausgelassen. Wir wollten nämlich noch zu einer Höhle, durch die man mit dem Auto fahren muss. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Tramper mit dickem Rucksack mitgenommen. Ein Hund kam dann auch noch aus dem Gebüsch gesprungen. Hm, naja. Der größte Hundefan bin ich ja nicht gerade. Aber okay.

Es war beeindruckend, durch die Höhle mit dem Auto zu fahren. Aber es reizte uns nicht wirklich, dort auszusteigen und ein wenig herumzuspazieren.

Auf dem letzten Stück zu unserer Unterkunft kamen wir an einer Kirche vorbei. Von dort ging ein Weg zum Friedhof, der hinter der Kirche auf einem Berg lag. Am Wegrand standen lauter kleine Häuschen. Zuerst dachten wir, es wären auch Gräber. Aber in jedem dieser Häuschen gab es eine Relief mit einer Abbildung der letzten Stationen von Jesus Christus – also ein Kreuzweg. Das fand ich auch sehr interessant, weil ich so etwas vorher noch nie gesehen hatte.

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Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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