Zweiter „eigener“ Tag in Ulan Bator

Naja, eigentlich haben wir diesen Tag nicht in Ulan Bator verbracht, sondern in einem Nationalpark nordöstlich von Ulan Bator.

Eigentlich wollte ich gern zu einer Klosterruine in den Bergen südlich von Ulan Bator. Die „Reiseleiterin“ meinte aber, dass es im Nationalpark auch ein Kloster gäbe und es dort viel schöner wäre. Nun kann ich mich über schöner oder nicht nicht äußern, aber ich habe diesen Tripp nicht bereut.

Inzwischen sind wir vier.

Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde, aber schon kurz hinter Ulan Bator fing schöne Landschaft an. Die Berge sehen toll aus. Die meisten sind mit einem grünen Grasflaum überzogen.

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Es gibt aber auch Steine bzw. Felsgruppen, wie z. B. den Schildkrötenfelsen, auf den wir auch raufgekrabbelt sind.

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Das ist aber schon im Nationalpark. Dort gibt es eigentlich keine Jurten von Nomaden, sondern nur Ger-Camps (Ger = Jurte) für Urlauber. Sie stehen dann in Reih und Glied, haben ein Haus für sanitäre Anlagen und sonstige Einrichtungen wie Restaurant, Supermarkt, Kinderspielplatz, Golfplatz etc. Natürlich werden auch Pferde zum Reiten angeboten. Und da wir heute halt voll auf Touri gemacht haben, haben wir uns einen kleinen (geführten) Ritt gewagt. Hier „mein“ Pferd.

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Die Pferde haben uns bis zum Zuweg des Klosters gebracht. Dieses Gebäude wurde von einem mongolischen Herrscher für seine chinesische Frau gebaut, die unschuldigerweise der Spionage angeklagt und hingerichtet wurde. Naja, eine ähnliche Story wie die rund um das Taj Mahal. Warum merken Männer erst, was sie an ihren Frauen haben/hatten, wenn es sie nicht mehr gibt? 😉

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Letzter Punkt in unserem Touristenprogramm war die riesige Statue für Dschingis Khan. Na, wenn das kein Personenkult ist, dann weiß ich auch nicht.

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Davor standen Leute mit zwei Adlern und einem Geier. Dass Adler groß sind, wusste ich schon. Aber sie sehen schon gewaltig aus. Und der Geier war noch größer. Leider waren die Vögel angebunden, sodass sie einem schon leid tun konnten. Aber man konnte sie sich auch auf den Arm setzen lassen. So ein Adler ist also nicht nur groß, er ist auch ungeheuer schwer. Es war so toll, mit einem Adler Auge in Auge zu sein.

Und so ging ein langer, aber sehr interessanter und ereignisreicher Tag zu Ende. Mit einem chinesischen Essen haben wir ihn gemütlich ausklingen lassen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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