Das Leben im Camp

Heute soll es um das eigentliche Leben im Camp gehen. Das Essen gibt es morgen ;-).

Wie bereits gesagt, haben wir in Jurten gewohnt. Naja, der eine oder andere mag es vielleicht nicht wohnen nennen. Und in der Tat waren wir eigentlich nur zum Schlafen in den Jurten, denn das Wetter war – bis auf einen Vormittag – echt Klasse. So war dann auch die Enge der 7 Frauen in dieser Jurte auszuhalten.

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Ich habe ganz, ganz links geschlafen (das rote Zipfelchen ist meine Isomatte). Neben mir schlief eine sehr nette Frau. Das war auch gut so, denn wir sind nachts immer aufeinanderzu in eine Kuhle gerollt. Dann haben wir uns Rücken an Rücken gewärmt. Auch das war gut, denn es wurde nachts doch empfindlich kalt.

Waschgelegenheiten gab es am Fluss. Ich bin immer zu einer Stelle gegangen, an der ein Brett lag. Da konnte ich dann meine Klamotten ablegen. Allerdings war das Wasser meist recht trüb. Aber man hat sich doch waschen können. Und auch die Klamotten wurden sauber. Der Ausruck „die Sachen durchs Wasser ziehen“ würde hier sehr plastische Realität. Ich habe tatsächlich die Stücke an einer Stelle angefasst und sie mehrfach einmal in diese, einmal in die andere Richtung durchs Wasser gezogen.

007008Eine Solardusche war uns versprochen worden. Aber die hat schon die erste Nacht nicht überstanden und wurde dann nur noch zum Wäsche-Aufhängen benutzt.

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Aber deutlich bequemer war es, die Wäsche an der Jurte zu befestigen oder sie einfach aufs „Dach“ zu legen. Bei der Hitze und Trockenheit dauerte es auch nicht lange, bis alles trocken war. Und so sparte man sich den Weg nach draußen.

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Und nun noch die etwas unangenehmere Seite des Camp-Lebens: Toilettengang. Es gab natürlich keine Toilette mit fließendem Wasser. Es war eine Grube ausgehoben worden. Darüber waren Bretter gelegt, wobei zwei Bretter fehlten – eines für die rechte Box und eines für die linke Box. Darüber war aus ein paar Brettern eine Hütte gezimmert.

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Der Drang, dorthin zu gehen, hielt sich also durchaus in Grenzen. Manche Teilnehmer litten dann auch ein wenig an Verstopfung. Nachts durfte man auch nicht allein gehen. Es gab wohl auf der Wiese vor dem Camp ungute Geister. Und falls jemandem etwas passiert wäre, hätte der Andere Hilfe holen können. Tagsüber war das Gelände ja gut einsehbar, sodass man tagsüber allein gehen durfte. Allerdings kann man sich vorstellen, wie sehr man allein war, wenn diese beiden Boxen für ca. 30 Personen im Camp gedacht waren.

Naja, ich habe schon schlimme Toiletten gesehen. Und wenn man mal von dem Geruch absieht, war es eine relativ hygienische Sache. Man musste überhaupt nichts anfassen. Und manch einer hat wohl sogar den Blick über die Natur während des Geschäftchens genossen 😉

Wir sehen uns auf dem Weg.

Let’s go.

Belana Hermine

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4 Gedanken zu “Das Leben im Camp

    • Naja, ich bin ja schon ziemlich rationalistisch aufgezogen worden. Eigentlich brauche ich für alles einen „Beweis“. Und da ich – im Gegensatz zu den Aussagen einiger Teilnehmer – eben sowas nicht sehen oder spüren kann, fällt es mir schwer, daran zu glauben. Allerdings gibt es schon hin und wieder Indizien, dass es doch Geister geben könnte. Mit der Vorstellung von Energien, die einige dann eben als Geister bezeichnen, kann ich deutlich besser leben. Allerdings wäre ich mir dann noch nicht so schlüssig, ob ich die dann als gut oder böse bewerten wollte. Sind Tiere gut oder böse? Sind Pflanzen gut oder böse? Ist Feuer/Wasser/Wind gut oder böse? Irgendwie so in der Art.

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      • Vielleicht ist es ja wie mit vielem: es kommt darauf an, was man daraus macht. Fehlende Energie kann krank machen – zu viel aber vielleicht auch. Und so kann die aus meiner Sicht eher neutrale Energie eben mal positive und mal negative Auswirkungen haben. Aber mal ein Tag krank im Bett so richtig tiefenentspannend auszuruhen kann auch wieder was Gutes an sich haben 😉

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