Bibliothekserlebnisse

Heute war wieder ein Besuch in unserer neuen Stadtbibliothek fällig :-). Es ist noch immer nicht alles fertig, aber es wird besser und besser. Inzwischen sind auch die Rückgabe- und Ausleihe-Automaten nicht mehr so umlagert – nur noch von den Leuten, die den Leuten helfen sollen, diese Automaten zu bedienen. Ist sicher nicht der interessanteste Job und so „stürzen“ sie sich ganz enthusiastisch auf jeden, der sich zeigt. Hier muss ich zugeben, dass mich das manchmal etwas in Rage bringen kann.

Die Karte war also eingelesen, die erste CD lag zum Scannen. Da poppte ein Fensterchen auf. Und ehe ich so richtig gelesen hatte, was dort stand, sprang schon die Frau heran und klickte okay, damit wir weitermachen. Das Fensterchen fragte aber, ob die CD vollständig ist. Und da wir mal eine ungute Erfahrung gemacht hatten, dass wir eine neue kaufen mussten, weil ein Beiblatt fehlte, das aber schon beim Ausleihen fehlte, wir es aber nicht reklamiert hatten, wollte ich nun also erstmal checken. Und einfach mal so ein Fragefensterchen wegklicken geht bei mir schon gar nicht. Traue keinem Rechner, den Du nicht selbst programmiert hast! Allerdings gab es da gleich das nächste Problem: Die CDs sind verschlossen, man muss sie am Ausgang entsperren. Und wie soll ich nun checken, ob alles da ist, bevor ich das Fensterchen bestätige? Inzwischen war der Automat der Meinung, dass ihm das alles zu lange dauert, und hatte die Buchung abgebrochen. Die Frau war am Rumhantieren.

Gut, dass MD dabei war. Ich habe ihm alles in die Hand gedrückt und gesagt, dass er das machen soll, ich würde zur Seite gehen. Er kennt mich in der Situation schon. Hinterher tat mir die Frau schon leid. Schließlich ist es ihr Job und sie hat sich ja bemüht und sie war auch ganz nett und freundlich. Okay, das nächste Mal ist also wieder mehr Gelassenheit gefragt, Belana!

Zweiter Ärgerpunkt war, dass ein Buch, das ich schon lange wollte, heute zurückgegeben war, aber im Regal nicht zu finden war. An einer Stelle, wo ich gefragt hatte, wusste man von nichts. Hm, so was Blödes aber auch. Aber ich kann dann ja auch ausdauernd sein. Also habe ich nochmal an einer anderen Stelle nachgefragt. Diese Frau ging in den Keller suchen. Als sie nichts gefunden hat, schickte sie eine andere Frau noch an eine andere Stelle zum Suchen. Und sie wurde sogar fündig :-). Also, das fand ich jetzt wieder echt stark und hat meine Stimmung doch deutlich aufgehellt. Sie waren echt bemüht.

Als wir draußen waren, konnten wir in einige der Räume sehen, die zum Rückgabesystem gehören. Die Bücher werden automatisch entgegengenommen und dann anscheinend vorsortiert. Auf der Bibliotheksebene gibt es eine großen Raum mit vielen Containern und Rolltischen und im Untergeschoss auch noch einmal. Nach oben werden wohl direkt die CDs geschickt. Dort gibt es einen Arbeitsplatz zum sperren der CD-Schachteln. Das ist alles echt beeindruckend. In der „alten“ Bibliothek hatte ich gar nicht den Eindruck, dass hinter der Rückgabe ein so komplexes System steckt. Der Nachteil ist natürlich, dass bei einem zurückgegebenen Buch nicht ganz so klar ist, wo es sich nun genau befindet. Da man es aber auch nicht bestellen kann, weil es ja im System als zurückgegeben gekennzeichnet ist, kann das dann schon ärgerlich werden. Aber wenn sich die Damen dann so bemühen, dann ist das schon toll.

Vielleicht gibt es ja mal eine Führung durch die Bibliothek, die auch „Backstage“ einschließt. Dann muss ich da unbedingt mitgehen. Ich finde das sehr interessant.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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