Vorwärts in der Vergangenheit

Nun bin ich in Dresden angekommen. Das ist im Grunde mein dritter großer Lebensabschnitt – das Studium.

Da stellt sich vielleicht direkt die Frage, was der zweite Abschnitt war. Das war die Schul- und Ausbildungszeit ab der 9. Klasse (und Lehre). Da war ich überwiegend in Internaten und habe sonst ab Ende der 10. Klasse in Senftenberg gelebt, wo auch der praktische Teil der Lehre stattfand. In Senftenberg hätte ich heute aussteigen können. Aber das wäre mir wohl zu viel geworden. Das bleibt für eine nächste
Reise. Dem Internat der 9. und 10. Klasse in Wiesenburg wollten wir zu Ostern im vergangen Jahr einen Besuch abstatten. Es ist aber inzwischen zu Eigentumswohnungen umgebaut worden, sodass man uns nichtmal in den Hof gelassen hat. Beide Zeitabschnitte sind etwas ambivalent. Da muss ich noch etwas sortieren.

Doch nun bin ich als in der Stadt angekommen, in der ich studiert habe. Hier habe ich meinen Sohn bekommen. Hier habe ich MD kennengelernt. Hier war ich während der Wendezeit. Interessante Ereignisse mit überwiegend positiven Erinnerungen. Ich war zwar sehr auf mich allein gestellt, konnte aber auch entsprechend meiner Wünsche und Bedürfnisse agieren. Allerdings war nicht allzu viel mit dem lustigen Studentenleben und Feiern und und und. Aber dafür hatte ich den Kleinen :-).

Und als ich nun heute hier ankam, sah ich als erstes die Anzeigetafel, an der MD und ich uns das erste Mal face to face getroffen haben. Und als nächstes sah ich ein Pärchen, dass sich ziemlich ungeniert und hemmungslos küsste ;-).

Viel habe ich von der Stadt noch nicht gesehen. Es war schon finster, als ich ankam. Viele freie Flächen scheinen mit Einkaufsmöglichkeiten zugebaut worden zu sein. Na, ich gestehe: an einem Päckchen Pulsnitzer Lebkuchen konnte ich nicht vorbei gehen. Lecker aber auch, diese Dinger.

Tja, und damit ist mein emotionales System heute ganz schön durchgeschüttelt worden. Kann ja nicht schaden, wenn man da hin und wieder mal richtig aufräumt. Aber es ist auch anstrengend, sodass ich für heute meine Vergangenheitsreisen beende.

Und morgen gibt’s Erinnerungen an das studentische Dresden :-).

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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