Zusammenfassung der Laufwoche und eine Geschichte von Eschbach

Nachdem ich vorige Woche diese Rubrik sang- und klanglos wegen fehlender km-Leistung einfach nicht erwähnt habe, steht wohl diese Woche mal wieder eine Beichte an. Gelaufen bin ich auch diese Woche nicht, dafür aber gewandert. Am Montag waren es 10 km und gestern 20 km. Na, das ist doch was. Wäre natürlich besser, wenn es diese km im Laufschritt gewesen wären, aber im Moment braucht mein Inneres wohl eher den ruhigen, besinnlichen Schritt mit der Möglichkeit, die Natur zu genießen. Also wird es wohl auch auf absehbare Zeit erstmal „nur“ Wander-km geben. Dafür fühle ich mich aber innerlich einigermaßen fit, gesund und frisch. Und das mit den Muskeln kriege ich hoffentlich im Frühjahr/Sommer wieder hin;-).

Allerdings ist das mit der Natur gar nicht so einfach. Da muss ich schon eine ganze Weile raus, ehe ich „wirklich“ auf Natur stoße. Überall hört man doch noch die Straße, sieht geplättete oder gar gepflasterte Wege oder mit dem Lineal ausgerichtete Steine, damit niemand vom Wege abkommt. Wie schade.

Das erinnert mich an eine Geschichte von Eschbach. In einer Gesellschaft war alles reglementiert, gebaut, konstruiert. Nirgends gab es mehr etwas Natürliches. Es gab nur ein Reservat, das ganz in Natur gehalten war. Deshalb war es auch streng verboten, es zu betreten. Einen jungen Mann zog es aber magisch dorthin. Also setzte er alle Hebel in Bewegung, um dieses Gebiet zu erreichen. Er schaffte es, alle Überwachungseinrichtungen an der Grenze zu diesem Naturstück zu umgehen und fühlte sich das erste Mal in seinem Leben frei und unbeobachtet. Irgendwann überkam ihn der Hunger und er jagte sich ein Tier. Als er begann, es auszuweiden, entpuppte es sich als Roboter, der das Eigentumszeichen der Gesellschaft trug. In diesem Moment war er bereits von Wachpersonal umstellt, das in wieder zurück in seine Welt brachte. Ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir es nicht soweit kommen lassen.

Wir sehen und auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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