Etwas mehr „Theorie“ zum Medizinrad

Nachdem ich am Sonntag die grundsätzliche Idee von Medizinrad und Jahreskreis vorgestellt habe, möchte ich heute noch ein bisschen mehr vom Aufbau des Medizinrads nach Sun Bear erzählen. Zum detaillierteren Nachlesen eignet sich diese Web-Seite: http://www.kdfnet.de/.

In der Mitte des Medizinrades steht der Schöpfer. Vielleicht mag man ihn sich auch als das Universum vorstellen. Das Zentrum ist umgeben von 7 Naturkräften. Das sind Vater Sonne, Mutter Erde, Großvater Mond sowie die Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser. Man wird sich immer zu bestimmten dieser Kräfte hingezogen fühlen oder sich von bestimmten dieser Kräfte am besten unterstützt fühlen.

Die vier Himmelrichtungen werden von einem „Hüter des Geistes“ vertreten. Von den vier Himmelsrichtungen aus gibt es jeweils Verbindungen zum Zentrum des Medizinrades, die über jeweils 3 Gaben führen. Mit der Aneignung dieser Gaben entwickelt man sich weiter in Richtung auf den Schöpfer/das Universum.

Von einer Himmelsrichtung zur nächsten gelangt man über drei sogenannte Monde, die jeweils verschiedene Aspekte der Natur darstellen. Sie symbolisieren ähnlich wie im Jahreskreis die Monate oder, wem das eher entspricht, die 12 Tierkreiszeichen. Hier gibt es jeweils verschiedene Qualitäten und Kräfte zu entdecken bzw. verfügbar zu machen.

Und was mache ich nun mit dem Medizinrad?

Erstens: Man kann sich ein Medizinrad erstellen und dabei versuchen herauszufinden, was die einzelnen Kräfte, Naturelemente und Qualitäten für einen selbst in der aktuellen Situation bedeuten. Es kann dabei ein ganz individuelles Medizinrad entstehen. Das ist das, was ich an den nächsten 4 Sonntagen vor habe. Dazu werde ich die 4 Himmelrichtungen eine nach der anderen durchgehen, mich in einer Meditation auf diese Himmelsrichtungen einstimmen und dann schauen, was sie für mich bedeuten-

Zweitens: Man kann es nutzen, um die eigene Entwicklungsrichtung zu bestimmen. Dazu schaut man, auf welchem Platz im Medizinrad, man sich derzeitig gefühlt befindet. Man überlegt, wohin man gern möchte. Auf dem Medizinrad kann man ablesen, welche Kräfte, Elemente, Gaben man sich dazu aneignen/entwickeln muss.

Drittens: Man kann es nutzen, um sich Antworten auf bestimmte Frage-/Problemstellungen zu erarbeiten. Dazu formuliert man die Frage klar, präzise und eindeutig. Dann fühlt man, wo auf dem Medizinrad man sich mit dieser Frage verortet fühlt. Dann schaut man sich dort um, was es für Kräfte, Qualitäten, Elemente und Gaben gibt, und überlegt, wie sie einem bei der Beantwortung der Frage/der Lösung des Problems helfen kann. Andersherum kann man schauen, welche Position des Medizinrades einem bei der Beantwortung der Frage/bei der Lösung des Problems am besten helfen könnte, und schauen, wie man von seiner aktuellen Position am besten dorthin gelangen kann.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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