Mein Westen im Medizinrad

Heute ist also der 3. Adventssonntag, den ich dazu genutzt habe, zu bestimmen, was der Westen im Medizinrad für mich bedeutet.

Die Hüterin des Westens ist Mudjekeewis.

Wenn man sich im Medizinrad vom Westen ausgehend zum Zentrum entwickeln will, muss man Erfahrung, Selbsterkenntnis und Stärke erlangen. Dabei steht einem rechterhand das Feuer und linkerhand das Element Erde zur Verfügung. In Richtung Norden durchschreitet man den Mond der fliegenden Enten, den Mond der ersten Fröste und den Mond des langen Schnees.

Der Westen ist geprägt vom Erwachsensein und hohen Alter, des Anreicherns von Erfahrungen, des In-Sich-Gehens und der Kraft durch Wissen.

Wenn ich mir mein Medizinrad im Westen vorstelle, so sitzt dort unter einem Apfelbaum voller reifer Früchte ein Igel. Und kitschigerweise hat er einen der bunten Äpfel mit seinen Stacheln aufgespießt. Er scheint mich zum Innehalten verführen zu wollen, zum Genießen der Ernte und der Reichhaltigkeit der Natur. Ich spüre die Kraft der Fülle, des Erfolgs und des Genießens. Allerdings erwartet mich hier die Auseinandersetzung mit dem Dämon der sinnlosen Anhäufung. Es ist ja schon verlockend bei all diesem Reichtum, sich möglichst viel davon mitzunehmen und für später aufzuheben. Aber kann man Schönheit für später aufheben? Wie lange werden frische Früchte lecker bleiben? Naja, und auch sonst häuft man zu Hause wohl viel zu viel an. Ausmisten ist also mal wieder angesagt.

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Wir sehen und auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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