Rauhnächte 2015/2016

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist jedes Mal wieder eine besondere Zeit. Die Natur kommt zur Ruhe und auch uns bietet sich die Gelegenheit, ein wenig zur Ruhe zu kommen. In diesem Jahr möchte ich diesen Blog nutzen, um ein paar Anregungen für die Rauhnächte zu geben und auch von meinen eigenen Ritualen an den Rauhnächten zu berichten.

Was sind die Rauhnächte?

Die Rauhnächte haben eine lange Tradition. Am 21.12. ist der kürzeste Tag, die längste Nacht. Man feierte die Ankunft des Sonnenkindes, denn von nun an sollte es wieder Tag für Tag ein wenig mehr Licht geben. Und so bereiteten sich die Menschen auch innerlich auf die zunehmende Sonne vor. Ein wichtiger Bestandteil war das Ausräuchern des Hauses, der Ställe, des Hofes – einfach alles, um von negativen Energien und Einflüssen des abgelaufenen Jahres befreit zu sein und nichts ins neue Jahr mitzunehmen. Ab dem 24.12. wird es dann auch wieder spürbar heller. Nicht umsonst hat das Christentum die Geburt Jesu auf diesen Tag gelegt. Auch er ist der Überbringer von Licht und Hoffnung.

Raunacht oder Rauhnacht?

Offiziell sind wohl beide Schreibweisen richtig. Wenn wir uns aber auf die Tradition beziehen, so müssten wir eher Raunacht schreiben. Das ist abgeleitet von Räuchern. In der Schreibweise Rauhnacht ist es abgeleitet von rauher Nacht, was aber nicht der ursprünglich Sinn ist, auch wenn es natürlich um diese Zeit meist rauh und kalt ist. Allerdings ist selbst rauh eine veraltetet Schreibweise, sodass beide Interpretationen letztlich bei Raunacht enden. Interessanterweise scheint aber die Schreibweise Rauhnacht die üblichere zu sein, weshalb ich dann auch von den Rauhnächten (und nicht den Raunächten) schreiben werde. Aber h hin oder her – wichtig ist ja wohl sowieso der Inhalt. Wenn man aber nach Literatur sucht, kann es nicht schaden, nach beiden Schreibweisen zu suchen.

Wann werden die Rauhnächte begangen?

Ein „normaler“ Zyklus umfasst 12 Rauhnächte, die zwischen dem 21.12. und dem 6.1. begangen werden. Jede Rauhnacht ist dabei mit Rückblick und der Vorausschau auf einen Monat des Jahres gewidmet. Man fängt natürlich bei Januar an und endet bei Dezember, aber an welchem Tag nun genau welche Rauhnacht begangen wird, ist heutzutage nicht mehr speziell festgelegt. Das hält jeder ein wenig individuell. Ich werde am 25.12. beginnen und somit am 5.1. die letzte Rauhnacht beschreiben.

Mögt Ihr mir folgen, dann tut das gern. Wenn Ihr Anregungen und Wünsche habt, so hinterlasst doch bitte einen Kommentar. Ich freue mich darauf und werde sehen, dies soweit wie möglich mit einzubeziehen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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7 Gedanken zu “Rauhnächte 2015/2016

  1. Vielen Dank. Ich finde die Rauhnächte auch sehr spannend. Du hast in einigen deiner Beiträge die Nächte mit Themen besetzt. Beispielsweise Dezember mit Weisheit. Gibt es hier Reihenfolgen, Themen die mit Monaten verbunden sind oder bist du diesen Ansatz frei angegangen?

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    • Lieben Dank für Deinen Kommentar. Nun kann ich Dir endlich antworten.
      Vielleicht gibt es Leute, die eine ganz feste Zuordnung zu den Themen vornehmen und diese für die einzig richtige halten. Ich hatte mich jetzt erstmal an dem Buch „Vom Zauber der Rauhnächte“ orientiert. Manche Zuordnungen finde ich ausgesprochen passend, z. B. Weisheit im Dezember.
      Aber letztlich würde ich das für mich immer flexibel halten. Ziel ist doch, sich mit sich im Kreislauf der Natur und des Lebens auseinanderzusetzen. Da können induviduell ja ganz andere Themen anstehen. Dann würde ich denen ganz selbstbewusst bedenkenlos folgen.

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