Vorbereitungen zu den Rauhnächten 2015/16

Natürlich ist jetzt kein Stress angesagt – nur ein wenig mentale Einstimmung.

Man kann auch das Eine oder Andere zurechtlegen. So schreiben manche gern auf, welche Gedanken oder Ideen sie in den Rauhnächten hatten. Dann kann man im Laufe des Jahres mal nachschlagen und sich zurückerinnern.

Eine Kerze sollte man zur Hand haben. Mit Kerzenlicht ist normalerweise eine weiche, entspannte Stimmung verbunden. Manche sehen in der Flamme oder im Rauch, der aufsteigt, Bilder und Figuren, die sie zu Gedanken anregen.

Zu einer angenehmen Stimmung kann auch das Räuchern beitragen. Empfehlenswert sind Räucherstäbchen, weil sie (meiner Meinung nach) auch relative sicher sind. Aber auch ein Räucherstövchen ist einfach und sicher in der Handhabung. Was immer gefällt, ist gut. Verschiedene Kräuter, Hölzer und Harze haben verschiedene Bedeutungen/Funktionen. Aber letztlich muss man sich bei den Rauhnächten in dem Duft wohl fühlen.

Ich werde mir auch ein feuerfestes Gefäß bereitstellen, in dem ich Gedanken, die ich loswerden möchte, auf einen Zettel geschrieben, verbrennen kann. Um das Loslassen zu unterstützen hilft mir eine Rassel oder manchmal auch die Trommel.

Wer ein akustisch orientierter Mensch ist, kann sich auch eine Klangschale bereitstellen oder Zimbeln, eine Maultrommel oder andere Klanginstrumente. Sie helfen oft, Spannungen loszulassen und sich wirklich auf die Umgebung, die Atmosphäre und einfach das Geschehen einzulassen.

Was für jeden individuell passend erscheint, ist richtig!

Man sollte versuchen, für sich ein kleines Ritual zu etablieren, das den Beginn und das Ende der gezielten Arbeit an einem Tag auch nach außen hin ganz deutlich macht. Im Laufe der Zeit spürt man schon, was passt.

Anfangen könnte man mit dieser kleinen Sequenz: ich setze mich entspannt hin und atme ein paarmal tief ein und aus. Damit möchte ich die innere Spannung loslassen. Den eigentlichen Start werde ich mit einem Klang „einläuten“. Danach zünde ich eine Kerze an und lasse mich von ihrem Schein und der aufkommenden Stimmung inspirieren.

Zum Abschluss werde ich das in umgekehrter Reihenfolge durchgehen: ich lösche die Kerze und bedanke mich für das Licht und die Anregungen. Ein Klang läutet das Ritual aus. Und mit ein paar tiefen Atemzügen kehre ich zurück in den Alltag.

Bei den Anregungen, die in den Rauhnächten hier im Blog erscheinen, werde ich mich an drei Büchern orientieren. Christine Fuchs – Räuchern in Winterzeit und Rauhnächten; Jeanne Ruland – Das Geheimnis der Rauhnächte; Vera Griebert-Schröder und Franziska Muri – Vom Zauber der Rauhnächte.

Ich bin gespannt, ob sich alles so umsetzen lässt, wie ich mir das gerade so vorstelle, und freue mich auf die neuen Ideen und Anregungen, die die Zeit bringen wird.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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3 Gedanken zu “Vorbereitungen zu den Rauhnächten 2015/16

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