27.12. – 3. Rauhnacht

Heute drehen sich die Gedanken darum, was im März 2015 war und was im März 2016 auf uns zukommen könnte. Außerdem soll die heutige Rauhnacht dem Thema „Aufbruch“ gewidmet sein.

Der Monat März ist für mich der Monat mit dem Frühlingsanfang. Und darauf freue ich mich jedes Jahr. Die Blumen brechen aus der Erde hervor. Die Knospen an den Bäumen brechen auf. Alles wird grün und bunt. Im wahrsten Sinne ein Aufbruch. Da kann man sich ja mal Gedanken darüber machen, ob man für sich nicht auch einen Aufbruch wagen könnte/sollte. Was würde man von Herzen gern tun? Was würde einem tiefe Befriedigung verschaffen? Was hindert uns daran, diese Dinge in Angriff zu nehmen? Haben wir genug Mut, diese Dinge in Angriff zu nehmen? Wo könnten wir Unterstützung für unsere Vorhaben bekommen?

Bei mir stehen eigentlich zwei Dinge an.

1) Ich möchte in diesem Sommer unbedingt wieder wandern/pilgern gehen. Da stehen noch etliche Strecken an. Man kann von Toulouse nach Santiago gehen. Das habe ich noch nicht gemacht. Auch den Weg von Valencia nach Santiago bin ich noch nicht gegangen. Aber auch der Franziskusweg in Italien würde mich reizen. Wandertechnisch stehen eine Wanderung die Alpen entlang, die Pyrenäen vom Mittelmeer zum Atlantik oder eine Durchquerung von Korsika auf der Liste. Mal schauen, was es letztendlich wird. Außer loszugehen, braucht es dazu nichts. Vielleicht ein bisschen Aufpolieren der Fitness. Das wird schon.

2) Irgendetwas Kreatives brodelt in mir und will hinaus. Ein paar Gedichte? Mal eine Geschichte wie vielleicht die zu Weihnachten? Vielleicht auch eine kleine Skizze dazu? Tja, da sieht es mit dem Anfangen schon schwieriger aus. Bisher scheint niemand diesen Blog wegen zu grottiger Texte verlassen zu haben ;-). Lieben Dank für Eure Geduld. Ja, ich glaube, hierfür brauche ich wirklich viel Mut – Mut, die eigenen Zweifel zu überwinden, Mut, auch weniger perfekte Dinge zu tun, einfach nur, weil sie mir Spaß machen. Ob das neue Jahr, der neue Aufbruch genug Kraft und Energie bringt, den Anfang zu wagen und nicht zu schnell aufzugeben?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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8 Gedanken zu “27.12. – 3. Rauhnacht

  1. Ich erlaube mir …
    Segen dir!
    M.M.
    ******
    Aufbrechen – Aufbruch

    Mit aufbrechen, ist umgangssprachlich gemeint, *sich auf den Weg machen*.
    Es gibt aber noch viele andere, wichtige Bedeutungen, für dieses Wort.
    So wie ein Küken die Eierschale auf-brechen muss, damit neues Leben entstehen kann, müssen auch wir oftmals Etwas auf-brechen, damit unser Leben neu werden kann. Oder so wie das Samenkorn, wo der Keimling die harte Schale auf-brechen muss, damit er werden und wachsen kann.
    Also, aufbrechen … ein kleines Wort – von großer Bedeutung.
    Etwas auf-brechen,… eine verhärtete Struktur …
    … ein Lebensmuster … sich aus einem Gefängnis be-FREI-en … aus einem Käfig, dies kann durchaus auch ein *goldener* sein…. alte und verhärtete Verhaltensmuster auf-brechen….

    Ich wage den Schritt in die Hoffnung.
    Ich wage den Schritt aus der Angst.
    Ich wage den Schritt aus der Abhängigkeit.
    Ich wage den Schritt ins Vertrauen.
    Ich wage den Schritt in die Freiheit.
    Ich wage den Schritt in das Leben.

    © Monika-Maria Ehliah Windtner

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  2. Ich mache mich auf dem Weg zu mir Selbst!

    Meine Schritte, sind Schritte des Friedens.
    Ich mache mich auf den Weg.
    Auf den Weg ~ zu meinem Innersten.
    Das Ziel ist ~ hin zu schauen.

    Meine Schritte, sind Schritte der Achtsamkeit.
    Ich mache mich auf den Weg.
    Auf den Weg ~ zu meinen Verletzungen.
    Das Ziel ist ~ heil zu werden.

    Meine Schritte, sind Schritte der Heilung.
    Ich mache mich auf den Weg.
    Auf den Weg ~ zu meinen Abgründen.
    Das Ziel ist ~ anzunehmen.

    Meine Schritte, sind Schritte der Eigenliebe.
    Ich mache mich auf den Weg.
    Auf den Weg ~ zu meinem Herzen.
    Das Ziel ist ~ frei zu werden.

    Meine Schritte, sind Schritte der Liebe
    Ich mache mich auf den Weg.
    Auf den Weg ~ zu meiner Liebe.
    Das Ziel ist ~ die Liebe zu leben.

    Meine Schritte, sind Schritte der Freiheit.
    Ich mache mich auf den Weg.
    Auf den Weg ~ mich Selbst zu finden.
    Das Ziel ist ~ mich von ganzen Herzen anzunehmen.

    Monika-Maria Ehliah Windtner

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