29.12. – 5. Rauhnacht

Heute drehen sich die Gedanken darum, was im Mai 2015 war und was im Mai 2016 auf uns zukommen könnte. Außerdem soll die heutige Rauhnacht dem Thema „Strategie“ gewidmet sein.

Eigentlich ist „Strategie“ ja ein ganz fürchterliches Wort für mich. Wahrscheinlich habe ich einfach zu viel mit „Businessmen“ zu tun. Da heißt Strategie ja nur, wie kann ich die Dinge am ökonomischsten machen. Ist ja erstmal nichts verkehrt daran, aber wenn man dann alles nur in Zahlen ausdrücken will und zum Teil die menschliche Seite hinten runter fällt, dann kriege ich einfach nur einen Anfall. Aber um diese Art Strategie soll es heute ja gar nicht gehen.

Strategie ist ja eigentlich nur die Frage, wie ich am besten vorgehe, um meine Ziele zu erreichen. Ein Aspekt davon ist, welcher „Aktionstyp“ man selbst so ist. Wovon lasse ich mich leiten – Intuition, Emotion, Verstand? Muss ich immer geradlinig durchs Leben gehen oder kann es auch mal ein wenig kreuz und quer gehen? Was passiert, wenn mal was nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe? Was passiert, wenn eine Störung auftaucht? Wie komme ich dann wieder „in Tritt“?

Meist überlege ich eigentlich nicht lange, ehe ich mich entscheide, etwas anzufangen. Mein Bauch weiß wohl schon deutlich früher als ich, was ich in Angriff nehme. Aber es dauert dann doch noch etwas, um von der Entscheidung, etwas zu tun, wirklich zum Tun zu kommen. Das will mein Kopf dann doch erstmal genau und gründlich überlegen. Es kommt aber selten vor, dass er dann zu viele oder zu gewichtige Gründe findet, um das Vorhaben doch nicht durchzuführen. Manchmal ist es sogar so, dass ich das Gefühl habe, irgendeinen Grund zu suchen, um zu begründen, warum ich es nicht machen werde, obwohl ich genau spüre, dass ich es sowieso machen werde, egal wie viele Gründe dafür oder dagegen ich finde. Das ist echt ein witziges Gefühl – allerdings auch manchmal etwas verwirrend.

Was mir eher schwer fällt, ist, aus den vielen Ideen gerade die auszuwählen, die im Moment am „wichtigsten“ sind, wobei „wichtig“ mit ganz verschiedenen Messlatten gemessen werden kann: interessant, notwendig, lustig, einträglich, wohltuend etc. Und irgendwie schaffe ich es dann nicht, die anderen Ideen abzugeben oder sie „nur“ ganz bewusst zu verschieben. Und dann finde ich mich unter einem Haufen Aktivitäten vergraben und weiß nicht so recht, wie ich da wieder herauskommen kann. Vielleicht sollte ich mal ernsthaft über eine Strategie nachdenken, damit umzugehen. Loslassen, loslassen, loslassen – aber wie?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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