3.1. – 10. Rauhnacht

Heute drehen sich die Gedanken darum, was im Oktober 2015 war und was im Oktober 2016 auf uns zukommen könnte. Außerdem soll die heutige Rauhnacht dem Thema „Ernte“ gewidmet sein.

Ja, spätestens im Oktober können wir die Früchte dessen sehen, was wir das Jahr über gesät, gehegt und gepflegt haben. Das gilt natürlich auch für unsere Pläne, Ideen und Aktivitäten. Habe ich erreicht, was ich bisher erreichen wollte? Konnte ich meine Fähigkeiten und Talente einsetzen? Wie hat sich das Tun angefühlt – wie fühlt sich das Ergebnis an? Bin ich stolz, ernten zu können? Ernte ich wirklich oder lasse ich die Früchte einfach hängen? Mache ich ein Erntedank-Fest? Freue ich mich über den Ertrag? Kann ich ihn meinem Tun zuschreiben oder war es im Nachhinein irgendein Anderer, der gesät, gehegt und gepflegt hat?

Und auch hier besteht wohl Entwicklungshilfe-Bedarf. Vielleicht schaffe ich es, einige Früchte zu ernten. Vielleicht schaffe ich auch hin und wieder, dies zum Teil auch meinem Sähen, Hegen und Pflegen zuzuschreiben. Aber viel zu oft gehe ich wohl direkt wieder zum Tagewerk über. Neues Sähen, Hegen, Pflegen steht an. Hier gibt aber die Natur doch einen eindeutigen Hinweis: nach der Ernte ist erst einmal für eine Weile Ruhe angesagt. Neues will sich in aller Stille vorbereiten können, ehe es im Frühjahr mit ganzer Kraft hervorbricht und auf Realisierung drängt. Jetzt ist also noch ein wenig Zeit, Kraft zu sammeln.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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