Warum es so weh tut, Freude zu haben

Und noch eine Schaufel Arbeit. Und noch eine Schaufel. Und noch eine. Und noch. Und… Und schön festtreten, damit auch ja kein Zipfelchen Farbe, kein Eckchen Licht, kein Düftchen Blüte herausfindet.

Aber aufgepasst! Immer! Ständig! Ununterbrochen!

In einem unaufmerksamen Moment bricht doch ein Fünkchen Licht hindurch. Es trifft Dich. Es sticht in Dein Herz. Es nimmt Dir die Luft zum Atmen. Tränen schießen Dir in die Augen, fließen zu Boden, lassen Blumen, Farben, Lichter sprießen.

Du nimmst sie auf, beginnst zu malen, zu basteln, zu sticken. Welch ein Genuss! Welch Freude! Seit Kindheitstagen verblasste Erinnerungen schütteln ihr Grau ab. Sie sitzt neben Dir. Du schaust bewundernd, was ihre Hände zaubern. Sie näht Kleider, strickt Pullover, stickt Wandbilder, fädelt Perlenketten. Ihr geht in den Wald und sammelt Pilze, Beeren, Kräuter. Welche Ruhe und Freude sie ausstrahlt. Du willst sie umarmen. Der Traum zerplatzt.

Mit den Tränen Deiner Trauer gießt Du den Garten Deiner Freude.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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3 Gedanken zu “Warum es so weh tut, Freude zu haben

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