Allegro: Der Geheimkult des heiligen Pilzes

„Der Geheimkult des heiligen Pilzes – Rauschgift als Ursprung unserer Religionen“
John M. Allegro
Verlag Fritz Molden, Wien München Zürich, 1971

Gleich vorweg: Das Buch verspricht mehr als es (für Otto-Normalbürger wie mich) verspricht. Es ist definitiv KEINE Anleitung zum Drogenkonsum ;-).

Es geht viel um Religionsgeschichte, um die Ursprünge des Christentums, um mögliche Interpretationen der Bibel, wenn man bestimmte Rahmenbedingungen und einen gewissen Schlüssel für die Verwendung von Worten zugrunde legt.

Da ich aber weder geschichtlich noch religionstheoretisch/-geschichtlich ausgebildet oder auch nur ein bisschen bewandert bin, kann ich nicht einschätzen, wie schwerwiegend die Analyse, die in diesem Buch dargestellt wird, tatsächlich ist. Allerdings habe ich Spaß daran, ein und denselben Text (oder ein Wort oder einen Satz) mit unterschiedlichen und doch immer noch stimmigen Interpretationen zu versehen :-). Naja, und da es tatsächlich ein Altarbild gibt, in dem die Paradiesszene statt mit einem Apfelbaum mit einem Fliegenpilz dargestellt ist, würde ich für mich sagen, dass nicht alles nur an den Harren herbeigezogen scheint.

Übrigens: die kleine Kapelle mit diesem Altarbild steht mitten in Frankreich. Leider ist sie aber immer nur für kurze Zeit offen. Es gehen einfach zu wenige Leute dorthin, sodass sich lange Öffnungszeiten nicht lohnen. Deswegen konnten wir im Sommer keinen Blick hineinwerfen. Aber das holen wir definitiv nach.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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2 Gedanken zu “Allegro: Der Geheimkult des heiligen Pilzes

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