Genderkonformität in offiziellen Dokumenten

Bitte fühlt Euch nicht veralbert, aber dies ist wirklich eine ernste Frage:

In der Bachelorarbeit muss ich genderkonform schreiben. Wir haben eine etwa dreiseitige Ausführung dazu bekommen, wie man/frau das tun kann. Alle anderen formellen Hinweise passten auf eine Seite – grummel.

Und nun sitze ich am Wort „Schüleraustausch“.

Hat jemand eine Idee, wie man/frau Schüleraustausch genderkonform (und trotzdem noch lesbar) hinbekommt? Ich würde mich über praktikable Vorschläge sehr freuen – ganz im Ernst.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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19 Gedanken zu “Genderkonformität in offiziellen Dokumenten

    • Lieben Dank.
      Ja, diese Variante war ein derer, die in dem langen Text erwähnt wird. Dann müsste ich es aber überall machen. Und das gefällt mir dann auch wieder nicht so recht.
      Naja, bin dann eben auch was mäkelig 😉
      Liebe Grüße
      Belana Hermine

      Gefällt 1 Person

  1. Schüler/innenaustausch.
    Im Ernst. Ich würde diesen femofaschistoiden Genderunsinn nicht mitmachen. Unsere Sprache ist Teil unserer Kultur und die hat sich nun mal so entwickelt, wie sie sich entwickelt hat. Nur weil Alice Schwarzer und eine blond gefärbte Grüne Bundestagsfizepräsidentin mit ihren chronischen Minderwertigkeitskomplexen auf den Allerwertesten getreten fühlen, müssen wir doch nicht die Sprache Goethes, Schillers oder Emanuel Kants verballhornen. Wir predigen Toleranz, aber wir gendern, machen alles gleich selbst da, wo nichts gleich sein kann.
    Ich würde ein Vorwort schreiben, genau mit diesen Argumenten, natürlich weniger emotional und würde einen Notenabzug in Kauf nehmen.
    Ich habe auch mal so etwas ähnliches bei einer Studienarbeit gemacht. Der Professor ließ mich zu sich rufen. Zu meiner Überraschung erklärte er mir, er teile meine Position nicht, aber meine Position ist schlüssig und stringent begründet und das respektiere er. Note 1.

    Gefällt 4 Personen

    • Ich teile Deine Meinung ohne Einschränkung.
      Ob ich Deinen Mut, den ich absolut bewundere, aufbringe, weiß ich noch nicht. Am Lehrgebiet haben sie ein Forschungsprojekt, das sich genau mit diesen Fragen befasst. Denen bin ich argumentativ wohl nicht gewachsen 😦
      Ich freue mich aber, das wir in der Blogosphäre solchen Einschränkungen nicht unterliegen. Ich bin auch der Meinung, dass es mir nichts nützt, wenn einer gestochen daherschwafelt und mich letztlich doch verprügelt, weil er meint, das ist okay, weil ich eine Frau bin. Verhaltensänderung durch andere Wortwahl? Hm, da gibt es Dinge, an die ich eher glauben würde 😉
      Liebe Grüße
      Belana Hermine

      Gefällt 3 Personen

  2. Mann, Mann, Mann – was gehen mir diese Gender*star*allüren auf die Sprachstilnerven!
    Ach, und wo ist der schöne, wohlklingende MAGISTER geblieben? Ich krieg schon grüne Pickel, wenn ich Bachelor lese …
    Es ist ein Jammer mit der Schlechtbehandlung und Selbstmißachtung unserer Sprache.
    Kannst Du mir dieses alberne Geschlechtgerechtschreibanleitungsblatt eventuell schicken?
    Es reizt mich, eine Satire dazu zu verfassen …

    Meine WortInnenanregung lautet so:
    SchülerInnenaustäuscherInnen

    😉

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