Babylon in Mailand

MD ist arbeiten. So habe ich einen Tag für mich in Mailand. Heute Abend geht es wieder nach Hause.

Ohne Navi fühle ich mich etwas verloren. Nach ein paar Irr-Runden habe ich die Orientierung, die Karte ist eingenordet und ich fange an, die Punkte, die ich mir herausgesucht habe, zu finden. Mit jedem gefundenen Punkt steigt mein Vertrauen, heute Abend auch den Koffer wiederzufinden.

Viele Leute sprechen Englisch. Das ist sehr angenehm, zumal ich außer guten Tag, auf Wiedersehen, bitte und danke wirklich kein Italienisch kann. Heute Morgen beim Auschecken sage ich die Zimmernummer so, wie ich sie von der Servierin beim Frühstück gehört habe. Ein unverständlicher Redeschwall ist die Antwort. „Tut mir leid, ich spreche kein Italienisch“, antworte ich auf Englisch. „Das war Spanisch“, höre ich darauf. Uups, da hätte ich das eine oder andere Wort doch verstehen sollen. „Ich spreche nur Deutsch und Englisch“, versuche ich mich auf Englisch aus der Affäre zu ziehen. Der Herr an der Rezeption schaltet um auf Deutsch. Echt gut. Allerdings habe ich noch nicht wieder auf Deutsch geschaltet, so dass ich einsilbig bleibe. Letztlich verstehen wir uns mit vereinten Kräften und ich habe einen Eintrag mehr in meinem Buch des babylonischen Sprachgewirrs. Schon interessant, wie das menschliche Gehirn manchmal so funktioniert – oder eben auch nicht 😉

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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