Bernard: Die Quelle der Träume

„Morpheus‘ Born oder Die Quelle der Träume“
Gero Bernard
Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2015

In gewisser Weise könnte man meinen, das Buch wäre mir auf den Leib geschnitten :-). Natürlich weiß jeder, dass das nicht sein kann. Aber es gefiel mir trotzdem sehr gut. Ich hatte viel Spaß beim Lesen.

Der rote Faden ist, wie und ob sich Heilwissen innerhalb einer Familie weiterträgt. Beim Heilwissen selbst geht es um Kräuter und ihre Anwendung, aber auch um Behandlungen, wie sie eben zu der damaligen Zeit (Mittelalter, über das man bei der Gelegenheit einiges Interessantes erfährt) gemacht wurden. Ein wenig mystisch dagegen ist die Art der Weitergabe des Wissens. Kann es so sein? Kann es nicht so sein? Wer kann das schon beurteilen. Aber es gibt dem Text eine besondere Note, die ich sehr mag. Es macht mir Spaß, mir (Un-)Mögliches auszudenken. Im Gegensatz zu Fantasy-Geschichten, ist hier das Mystische aber eher eine Art Würze der Geschichte und nicht der Hauptträger. Passt wunderbar für mich.

Mit ein wenig Wehmut blieb für meine Neugier offen, wie die beiden Protagonisten nun wirklich zusammengefunden haben. Das kommt mir für meinen Geschmack ein bisschen zu kurz bzw. zu stereotypisch. Aber da kann ich ja meine eigene Kreativität befragen und mir dort Antworten holen.

Wer noch keine Urlaubslektüre hat und auch gern mal ein paar Krümel Mystik dazwischen liebt, wird sicher nicht enttäuscht sein.

Wir sehen und auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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4 Gedanken zu “Bernard: Die Quelle der Träume

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