AppTest (Locus Free Map)

Nein, ich schließe mich nicht der großen Gemeinde der Produkttesterinnen und -tester an. Sie machen das total viel professioneller als ich es je machen könnte. Nur hin und wieder muss ich etwas für mich selbst ausprobieren. Dann würde ich natürlich ein bisschen darüber berichten.

Diesmal war die Frage, ob ich wohl wieder meinen Navi mit auf die Wanderung nehme oder lieber mit einer App auf dem Handy arbeite. Also, ohne Navigationsunterstützung geht gar nichts. Diese Option können wir gleich ausschließen. Ich kann mich sogar mit Navi verlaufen 😦 Aber dann habe ich eine Chance, wieder auf den rechten Weg zu kommen.

Beim Einlaufen meiner Wanderschuhe letzten Sonntag hatte ich dann also den Track des geplanten Weges auf das Handy geladen, in die App importiert und wollte nun sehen, was passiert.

Erstmal passierte gar nichts, weil ich nämlich gar nicht das Kennzeichen für den aktuellen Standort sah. Das musste ich erstmal suchen. Auch unterwegs „rutschte“ es immer wieder aus der Anzeige heraus, wenn ich weiterwanderte. MD meinte aber, dass man da mit einer Einstellung in der App etwas machen kann.

Ein zweiter Ärgerpunkt war, dass die App immer wieder versuchte, die Geländekarten nachzuladen. Da aber mitten im Wald die Datenrate nicht so dramatisch hoch ist, schlug das häufig fehl, sodass der Track durch schneeweiße Landschaft führte. Auch das ist wohl behebbar, meinte MD. Man kann die Karten, die man braucht, auch vorher runterladen und dann offline wandern.

Einen dritten Ärgerpunkt gab es, für den wir auch noch keine Lösung gefunden haben. Vielleicht weiß von Euch ja jemand Bescheid. Man kann den Track mitschneiden und sich über ein paar „Klicks“ den aktuellen Wanderstand anschauen. Aber es braucht eben immer ein paar „Klicks“. Ich hätte ja gern auf einen Blick gesehen, wie viele km ich schon gegangen bin. Da bin ich wohl versaut durchs Navi.

Der Energieverbrauch hielt sich in Grenzen. Nach 3,5 h waren ca. 40% verbraucht. Dabei habe ich die letzte halbe Stunde fast permanent draufgeschaut. Es sollte also einen Tag durchhalten, wenn der Weg gut ausgeschildert ist – wovon ich optimistischer Weise einfach mal ausgehe.

Summasummarum hätte ich natürlich gern noch das eine oder andere Feature, aber letztlich werde ich mich wohl doch für das Handy mit der App anstelle des Navis entscheiden. So würde ich das Gewicht von Navi, Ersatzakkus und Ladegerät sparen. Das ist doch ein Wort 😉

Wir sehen und auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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10 Gedanken zu “AppTest (Locus Free Map)

  1. Glücklicherweise (natürlich mit Google Maps im Vorherein geguckt) habe ich einen guten Orientierungssinn, wohingegen man Biggi irgendwo aussetzen könnte und sie fände nicht mehr zurück. Biggi ist voll abhängig von ihrem Beckers und die letzte Zeit von Google Maps auf ihrem EiPhone, hihihi. Ich setze da lieber auf Intuition; aber das Spielkind in mir hat sich den Link mit der App schon einmal herrausgesucht um das auch mal auszuprobieren. 😉

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    • Viel Spaß beim Probieren/Spielen.
      Keine Ahnung, ob ich gar nicht wieder zurück fände. Aber diesem Stress will ich mich gar nicht erst aussetzen. Früher hatte ich halt Karte und Kompass dabei – da ist so ein kleines elektronisches Heinzelmännchen schon viel bequemer 🙂

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  2. Naja, ich bin ein Kontroll- und Planungsfreak, ich habe 4000 Browser-Bookmarks auf PC, Tablet und Handy, Organizer, Wecker und watt weiß ich: Ich habe gemerkt, dass ich trotz, dass mir mein Arzt attestiert hat, dass es noch keine Alzheimer ist Gedächtnislücken. Aber ich weiß, dass es eigentlich Konzentrationsprobleme sind und das führe ich zurück darauf, dass man sich mit der ganzen Technik einfach abhängig und träge machen läßt.

    Mittlerweile bin ich wieder dazu übergegangen mich selbst mit konzentrierten Gedanken zu einem besseren Gedächtnis zu trainieren und bewusst gegen Organizer oder Bookmarks zu entscheiden. Ich baue Gedächtnisinhalte einfach optimal planerisch in den Tagesablauf ein, weil ich weiß, dass ich gewisse Gedanken zu einem bestimmten Zeitpunkt am Tage denken werde, also ich arbeite mit Assoziation und nichts anderes sind doch Verlinkungen.

    Im Falle einer Mapping-App könnte man es ähnlich gestalten, soll heißen, wenn man in den Wald hinein läuft merkt man sich bestimmte sagen wir mal beispielsweise Bäume memotechnisch. Das ist Training für den Geist; nur so ein Gedanke. Und garantiert würdest Du auch rein intuitiv wieder zurückfinden, Du musst einfach nur vertrauen. 😉 wenn’s auch zu Beginn etwas länger dauert 😉 wichtig dabei: Nicht in Panik zu verfallen.

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    • Danke für Deinen Kommentar.
      Ja, die Gefahr besteht. Es gibt auch immer wieder Diskussionen darum. Aber will man deswegen auf den Komfort verzichten? Interessant wäre ja, wenn man Vorbeugemaßnahmen finden könnte, um zwar einerseits die Dinge zu nutzen, aber andererseits nicht davon abhängig zu werden.

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