Camino 2016 – 45. Tag – reichlich 40 km

Eine Herberge, in der ich schon zweimal war und die ich wegen der Atmosphäre sehr mag, lag in Reichweite. Reichlich 40 km sind zwar kein Pappenstil, aber durchaus zu schaffen. Um rechtzeitig für ein Bett dort anzukommen, bin ich ca. 6:15 gestartet und noch einmal recht zügig (5,9 km/h) durch die Gegend geflitzt.

Man, das war vielleicht finster heute Morgen. Ich wusste aber, dass der erste Teil überwiegend auf der Straße geht, und ich habe ja den Track in der Locus-App. Sonst hätte ich das wohl nicht gemacht. Es ist einfach zu gefährlich für die Füße und schnell hat man einen Pfeil übersehen. 

Eine Französin wollte sich mir anschließen. Hm, irgendwie war mir eher nach allein-Laufen. Ich war gestern mit meinem weg-Stampfen noch nicht fertig gewesen. Und – plop – da war sie wieder, diese Frage, wie viel man Wünschen Anderer nachkommen muss, darf, soll, kann und wie weit man seinen eigenen Wünschen nachgehen kann, darf, soll, muss. Gut, heute hat die Französin gewonnen. Bis zum Hellwerden ging es dann also etwas langsamer voran. 

Dann gab es wieder schöne Bilder, da die Sonne diesmal über einer nebeligen Landschaft aufging.

Es dauerte, bis sich der Nebel aufgelöst hatte. Dann kamen wieder ein paar Berge zum Vorschein.

Und hinter den Bergen? … das Meer – allerdings wieder im Nebel.

Baum des Tages: allein im Dunkeln.

Wir sehen uns auf dem Weg. 

Let’s go! 

Belana Hermine 

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4 Gedanken zu “Camino 2016 – 45. Tag – reichlich 40 km

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