Laval: Die Tempel von Shikoku

„Die Tempel von Shikoku – Meine Pilgerreise auf Japans heiligem Weg“
Marie-Edith Laval
Piper Verlag GmbH, München/Berlin, 2016

Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht einfach nur ins Schwärmen gerate :-).

Ziemlich unvorbereitet bricht Frau Laval zu dieser Reise auf. Allerdings hat sie mit der Shikoku-Pilgergesellschaft Kontakt aufgenommen, deren Mitglieder sie empfangen und bei den ersten Schritten begleiten. Aber dann ist sie auf sich selbst gestellt.

Frau Laval berichtet von ihren Etappen, von den Unterkünften, von den Begegnungen. Man kann sehr gut nachspüren, wie sie immer stärker vom Spirit des Weges eingenommen wird und immer mehr zu sich selbst findet. Dabei unterstützen die vielen Begegnungen mit anderen Pilgern.

Besonders beeindruckt haben mich die Beschreibungen der Herzlichkeit der Menschen auf Shikoku. Sie wird immer gut beherbergt und versorgt. Sie bekommt viele Pilgerspenden. Viele Menschen geben ihr ihren Segen mit auf den Weg.

Natürlich gibt es grundsätzlich viele Parallelen zum Pilgern auf dem Jakobsweg. Trotzdem hatten mich die Beschreibungen des Weges auf Shikoku so in den Bann gezogen, dass mich Vergleiche mit/Hinweise auf den Jakobsweg irgendwie störten. Eine Aufforderung an mich, doch noch einmal stärker nach den Gemeinsamkeiten Ausschau zu halten.

Für jeden, der gern Reiseliteratur liest, sicher ein lohnendes Buch. Ich werde mich definitiv nach weiteren umschauen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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