Schwarzmaler

Manchmal ist unser Sohn ja ein begnadeter Schwarzmaler. Da meinte er doch heute – mit eindringlichem Blick auf mich -, dass man ja nicht früh genug damit anfangen könne, etwas für den Erhalt der Muskulatur und damit der Knochen zu tun. Okay, ich verbuche es mal unter „er will nur das Beste für seine Mutter“ – grummel, grummel. Seiner Meinung nach ist Laufen nicht genug, ich müsse auch etwas für die anderen Muskeln tun. Wenn die Zipperlein erst angefangen haben, ist es zu spät. Ein nettes Kind, nicht wahr?

Naja, auf ganz verschlossene Ohren stößt er damit ja nicht. Die Bauchmuskeln sind schon recht schwächlich. Und wenn ich daran denke, dass in dem Buch über den Pilgerweg auf Shikoku (siehe gestern) stand, dass zu jedem Tempel viele, viele Treppenstufen (meist mehrere Hundert) führen, dann könnte es nicht schaden, etwas fürs hoch-und-runter-Gehen zu tun. Auch der 100-km-Lauf führt ja nicht nur über flaches Gelände :-(.

Und ich gebe ja auch zu, dass ich seit einiger Zeit nach einem geeigneten Fitness-Studio Ausschau halte, wo ich ein wenig Muskeltraining machen und bei dauerhaft schlechtem Wetter auch mal auf das Laufband könnte. Das ist nun sprunghaft auf der Prio-Liste nach oben geschnellt.

Eine große Frage, die ich noch immer nicht für mich beantwortet habe, ist, ob ein Jahresvertrag besser ist oder immer wieder eine 10er-Karte, die man halt genau dann einsetzt, wenn man da ist. Von einem Jahresvertrag würde ich ja immer nur ca. 10 Monate nutzen, weil ich im Sommer eh unterwegs bin und ja auch hin und wieder dienstlich woanders bin.

Ich werde berichten, sobald die Entscheidung gefallen ist.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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14 Gedanken zu “Schwarzmaler

  1. Ja ich denke auch, dass dein Sohn nur dass Beste für dich will… Er möchte so lange wie möglich seine gesunden Mutter genießen können und wissen dass es dir gut geht. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Lieben gesund sind. Anfangen wenn die „Zipperlein“ losgehen ist natürlich nicht zu spät sondern einfach nur schwieriger. Aber egal wie du dich entscheidest, du wirst deinen Weg finden und gehen und dein Sohn wird dich unterstützen.

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  2. Ich kann Dir nur raten, es erst mal mit einer Zehnerkarte zu versuchen. Nach 10x weißt Du zumindest, ob das Studio ok ist oder nur anabolikageschwängerte Spacken da rum springen.
    Du weißt, ob das überhaupt was für Dich ist, wie oft Du Dich zwingen musstest oder wie gierig Du warst. Wie oft geplante Termine geplatzt sind, wie voll es dort ist, wenn Du Zeit hast…
    Mag sein, dass das am Anfang mehr kostet, aber zur Not bist Du sofort wieder raus aus der Nummer ohne Vertragskündigung etc.
    Viele Studios leben ja überwiegend von den Vertragsinhabern, die nie kommen und nicht kündigen (können).

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    • Vielen Dank für Deine vielen Hinweise und Tipps.
      Ein paar Erfahrungen habe ich bis vor ca. 2 Jahren gesammelt. Die Klientel ist schon wichtig – bzw. inwieweit ich mich abschotten könnte. Auf jeden Fall werde ich Angebote für Probetrainings in Anspruch nehmen, um ein Feeling für die Anlage zu bekommen.
      Vielen Dank und liebe Grüße
      Belana Hermine

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