Rezension: Quantum

Quantum

  • von David Walton
  • Heyne Verlag 11. Juli 2016
  • Taschenbuch, 384 Seiten
  • 9,99 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-453-31763-5

quantum

Inhalt

Im Rahmen der Quantentheorie scheint es möglich, dass Personen in mehrere Versionen ihrer selbst aufgespalten werden. Wir das Jacob Kelley zum Verhängnis? Schließlich heißt es, dass er seinen Kollegen Brian Vanderhall ermordet haben soll. In der Tat wird dessen Leiche gefunden.

Im Laufe der Geschichte werden einige Aspekte der Quantentheorie en passant bildhaft erklärt, sodass es möglich ist, der Geschichte gut zu folgen. Die Erklärungen lassen Raum für eigene Spekulationen, die auch dazu beitragen, die Spannung der Geschichte aufzubauen. Ist Kelleys Familie tot? Warum hat man ihre Leichen nicht gefunden? Oder sollte Kelley auch seine Familie ermordet und ihre Leichen beiseite geschafft haben? Wie sollte ihm das aber in der kurzen Zeit bis zu seiner Verhaftung möglich gewesen sein?

Kelley ist natürlich des Mordes angeklagt und muss nun zusammen mit seinem Verteidiger die Jury von seiner Unschuld überzeugen. Wie kann das gelingen, wenn sich alle Theorien so unglaubwürdig anhören, dass man fast geneigt ist, Kelley in ein Irrenhaus zu sperren.

 

Subjektive Eindrücke

Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Die wissenschaftlichen Erläuterungen haben mir geholfen, Aspekte der Quantentheorie zu verstehen, die ich bisher noch nicht recht verstehen konnte. Es ist alles auch nicht zu weit hervorgeholt, dass man es als absolut unmöglich einstufen würde.

Die Spannung hält sich in (für mich) erträglichen Grenzen. Erst ca. 50 Seiten vor dem Ende musste ich dann doch nachschauen, wie das Urteil der Jury ausfallen wird.

Mit vielen Figuren konnte ich mitfiebern, auch wenn sie nicht alle ausschließlich die Gutmenschen sind – wie im echten Leben halt. Selbst für den Täter konnte ich Mitgefühl entwickeln und verstehen, warum er so gehandelt hat.

 

Fazit

Ein entspannend spannender Lesegenuss. Vielleicht für Hardcore-Thriller-Fans ein wenig zu seicht. Es fließt wenig Blut, dafür umso mehr an wissenschaftlicher Erkenntnis.

Ich danke dem Verlag für das Zur-Verfügung-Stellen des Rezensionsexemplars und das Vergnügen, das mir das Lesen bereitet hat.

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4 Gedanken zu “Rezension: Quantum

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