Camino 2016 – Nachlese #6 – O’Cebreiro

Noch ein besonderer Ort auf dem Jakobsweg – O’Cebreiro

Ziemlich auf dem Gipfel eines kleinen Berges, dessen Anstieg einen schon etwas schnaufen lässt, liegt dieses kleine Örtchen – fast bin ich geneigt, Fleckchen zu sagen. Hier ein Foto vom sehr nahen (wirklichen) Gipfel.

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Steht man auf der nach Norden/Westen ausgerichteten Seite des Örtchens, kann man bis in den späten Vormittag hinein auf die Wolken schauen, die sich in dem dortigen Tal verstopft haben. In diesem Jahr waren es nicht mehr so viele. Als ich 2012 dort war, war der Anblick noch atemberaubender.

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Das Örtchen besteht aus einigen recht ursprünglichen Gebäuden. So gibt es eine kleine Kirche, in der Paulo Coelho Pause gemacht hat und in der ein heiliger Gral steht.

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Hier gibt es eine öffentliche, galicische Herberge. Im Sommer muss man aber rechtzeitig hier sein, um einen Platz zu bekommen. Diesmal war ich mehr als rechtzeitig hier, weil ich unbedingt auf dem Gipfel in der Nähe einen Sonnenuntergang und einen Sonnenaufgang erleben wollte. Die galicischen Herbergen haben ein nettes Maskottchen. Ich finde das sooo süüüüß. Hier wandert es mit einem kleinen Säckchen. Es kann aber auch Radfahren und hin und wieder sieht man es, sich in einem Herbergsbett ausruhen 🙂

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Auf dem Gipfel in der Nähe steht ein Holzkreuz, das in einen riesigen Stein eingelassen ist. Von hier hat man einen schönen Blick auf das Örtchen (siehe erstes Foto). Hier hat auch Paulo Coelho eine Weile verbracht und den Ort in seinem Buch zum Jakobsweg erwähnt.

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Von ganz oben habe ich dann den Sonnenuntergang und am nächsten morgen den Sonnenaufgang genossen. Bis zur Herberge waren es nur wenige Minuten und es war auch ein paar Tage später als bei Eunate, sodass es diesmal keine Zeitschwierigkeiten gab. In einer öffentlichen Herberge wäre wohl eine Ausnahmeregelung nicht möglich gewesen. Aber es war einfach wundervoll anzuschauen.

Am Abend:

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Am Morgen:

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In diese schöne, sonnenbeschienene Landschaft bin ich dann am nächsten Tag aufgebrochen – ein wenig mit wehem Herzen, aber ich komme bestimmt noch einmal hierher zurück.

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Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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8 Gedanken zu “Camino 2016 – Nachlese #6 – O’Cebreiro

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