Persönliche Gedanken zu „Herrscher der Eisenzeit“

Eigentlich bin ich ja nicht so der Geschichtsfreak. Das sture Auswendiglernen von irgendwelchen Jahreszahlen mit unverbundenen Ereignissen war einfach nicht mein Ding.

Trotzdem interessiert es mich schon, wie Menschen leben – heute wie früher. Die Kelten sind dabei eine Gruppe, zu der ich meine, eine gewisse Verbindung zu haben, weil sie sich in meinem Kopf als eine Art „Vorfahren“ festgesetzt haben.

In dem Buch habe ich viel über ihr Leben erfahren, allerdings nur auf den ersten Seiten. Danach bestand das Buch fast nur noch aus der Beschreibung von Kriegen und Schlachten. Immer ging es dabei um zwei Dinge: Territorium für die größer werdenden Stämme und Clans sowie Prestige.

Ist das heute anders? Kann man das irgendwie auflösen?

Nachhaltige Bevölkerungsentwicklung ist ja offensichtlich kein opportunes Thema, wobei in den Industrieländer ja schon der (aus meiner Sicht) positive Trend zu beobachten ist, dass nicht mehr so viele Kinder pro Frau geboren werden, wovon wir z. B. in Asien und Afrika noch weit entfernt sind. Trotzdem habe ich diesbezüglich noch Hoffnung.

Anders sieht es schon bei Prestige, Macht und Ruhm aus. Ist es wirklich etwas, das uns in den Genen liegt, das uns den Überlebenskampf (bisher) hat gewinnen lassen? Ich weiß es nicht – und es macht mich etwas mutlos. Das wurde beim Lesen des Buches dadurch verstärkt, dass eine Geschichte eines Volkes scheinbar fast ausschließlich eine Geschichte seiner Kämpe und Gemetzel ist.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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10 Gedanken zu “Persönliche Gedanken zu „Herrscher der Eisenzeit“

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