Jahresrückblick

„Wird’s noch?“
„Ja.“
„In diesem Jahr?“

Na, das will ich doch hoffen, auch wenn das Jahresende nun doch etwas plötzlicher eingetreten ist, als mir lieb ist ;-).

„Ist das nicht immer so?“
„Hör‘ auf zu muffeln, schreib‘ lieber!“
„Ich mach‘ ja schon.“

Ein Jahresrückblick gehört natürlich noch ins alte Jahr. Am 1.1. kann man ja schlecht auf das Jahr zurückblicken. Kann schon, wird nur nicht sehr ergiebig.

„Mal ein bisschen ernsthafter, wenn ich bitten darf.“
„Schon gut, schon gut.“

Auf das allgemeine Weltgeschehen will ich an dieser Stelle nicht eingehen. Das hat jede/r selbst (mit)erlebt. Ich halte mich lieber an das, was ich meine, ein wenig zu kennen – mein eigenes kleines Leben. Fangen wir mal ganz langsam an.

In diesem Jahr bin ich verhältnismäßig wenig gelaufen. An Läufen habe ich gar nicht teilgenommen.

Ich habe wenig Gedichte bzw. Geschichten geschrieben, insbesondere im zweiten Halbjahr. Allerdings sind dafür einige Texte und jede Menge Ideen entstanden. Die lauern nun schon ganz ungeduldig auf das kommende Jahr, damit sie endlich heraus dürfen ;-).

Nachdem ich vor zwei Jahren die Koordination unserer Zusammenarbeit mit einem Unternehmen in Russland abgegeben hatte und im vergangenen Jahr nicht dort war, konnte ich in diesem Jahr wieder einen Hauch russischen Winter und eine gute Ladung russische Seele genießen. Fazit: dranbleiben!

„Gibt’s auch wichtige Dinge?“
„Für mich war auch das wichtig. Aber ja, es gibt noch wichtigere Dinge.“

Im Sommer ist unser Sohn zu seiner Freundin nach Süddeutschland gezogen. Das ist nicht gerade in der Nähe, sodass wir uns nun alle daran gewöhnen müssen, uns nicht mehr so oft zu sehen und auch nicht mehr mal eben so einspringen zu können. Dank elektronischer Medien halten wir es alle derzeit ganz gut aus.

Mein spirituelles Ausbildungsabenteuer hat in diesem Jahr 5 Einheiten gehabt. Jede für sich mit jeweils ganz besonderen Erfahrungen. Es war nicht immer einfach, aber auf die dabei entstandenen Erfahrungen möchte ich nicht verzichten. Sie haben mir geholfen, einige Leichen aus dem Keller zu verbannen, haben aber auch weiteres Licht in dieses vermaledeite Loch geworfen und gezeigt, dass da noch jede Menge mehr rumliegen als geahnt. Also, auf zu weiteren Taten.

Das Studium nähert sich dem Ende, worüber ich inzwischen sehr froh bin. In der letzten Zeit hat es mich sehr angestrengt. Da auch viele neue Ideen auf die Umsetzung warten, möchte ich schon fast keine Zeit mehr in das Studium hinein stecken. Zu einem Modul habe ich eine Klausur bestanden. Und – die Bachelorarbeit ist fertig und wurde mit einer tollen Note bewertet :-). Noch eine Klausur und unter dieses Kapitel kann endgültig der Schlussstrich gesetzt werden.

Last, but the very best: meine Sommerwanderung. Darüber steht ja im Blog schon jede Menge. Ein paar Rückblicke wird es noch geben. Deshalb an dieser Stelle nur noch einmal zur Zusammenfassung: Ich habe so viel gelernt, so viel erlebt und so viel erfahren. Ich konnte jede Menge Dankbarkeit mit nach Hause nehmen, wo ich sie nun mit aller Sorgfalt hege und pflege.

„Und wie geht’s nun weiter?“
„Das wird doch heute noch nicht verraten. Morgen ist auch noch ein Tag.“

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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6 Gedanken zu “Jahresrückblick

  1. „Ich habe so viel gelernt, so viel erlebt und so viel erfahren.“ … das klingt sooo gut und es scheint dir auch wichtig zu sein. Deshalb wünsche ich dir das auch für’s nächste Jahr, damit du auch auf dieses am Ende dankbar zurückblicken kannst 🙂

    Liebe Grüsse von mir zu dir,
    Christel

    Gefällt 1 Person

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