Rezension: Galaktische Mission

Galaktische Mission

  • von John Scalzi, aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
  • Heyne Verlag, 8. August 2016
  • Taschenbuch, 496 Seiten
  • 9,99 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-453-31757-4

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Inhalt

Das Universum ist voll mit besiedelten Planeten verschiedener Rassen. Die von Menschen besiedelten Planeten stehen unter dem Schutz der Kolonialen Union, die von nicht-menschlichen Wesen besiedelten Planeten unter dem der Konklave. Einige Planeten haben sich keiner dieser Vereinigungen angeschlossen. Beide Gemeinschaften stehen sich nicht freundschaftlich gegenüber. Außerdem gibt es eine Organisation, die gegen jede Form von Zusammenschlüssen revoltiert.

Wir finden in diesem Buch also Konkurrenz, Wettkampf, Intrigen, politische Machenschaften, Verrat aus unserem heutigen Kontext versetzt in dieses belebte Universum. Außer neuen Technologien und neuen Waffen also nichts Neues.

Im ersten Teil des Buches wird anhand eines Erlebnisberichts eine dieser neuen Technologien etwas detaillierter vorgestellt. Das ist der Teil für Science (!) Fiction Anhänger. Der Rest richtet sich eher an Liebhaber von Sternenkriegen.

Die Story ist schön geschrieben. Die Charaktere sind überzeugend und glaubwürdig. Man kann ihre Entscheidungen und Handlungen gut nachvollziehen. Durch die nicht völlige Offenlegung aller Informationen wird die Spannung nach und nach aufgebaut, sodass man das Buch nicht wirklich zur Seite legen kann. Die Art der Auflösung/Beendigung der eigentlichen Konfrontation ist logisch, jedoch als Ende des Buches wenig spektakulär.

Subjektive Eindrücke

An Science Fiction beeindruckt mich der Science-Teil am meisten. Deswegen habe ich den ersten Teil, in dem es um die Technologie ging, besonders genossen. Zweitracht und strategisches Taktieren sind nicht ganz so mein Ding. Deswegen hat mir dann der Rest nicht so gut gefallen. Da das Buch aber gut geschrieben ist, konnte ich doch den Gang der Handlung genießen und auch wirklich bis zum Ende lesen.

Fazit

Anhänger von Krieg im Weltall und intriganten Geschichten werden dieses Buch lieben. Viel Spaß beim Lesen.

Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses Rezensionsexemplar.

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4 Gedanken zu “Rezension: Galaktische Mission

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