Die Macht der Worte

Worte haben viele Funktionen. Sie können informieren, sie können trösten, sie können aufregen, sie können Verbindungen schaffen.

Sie können aber auch manipulieren.

Das habe ich erst kürzlich am „eigenen Leib“ erfahren, als ich ein Buch las. Es war durchaus flüssig und leicht lesbar geschrieben. Es ging sozusagen „runter wie Öl“. Dabei war es mit so vielen Worten gespickt, die unterschwellig eine negative Bedeutung nahelegten, und damit die eigentliche Bewertung des Gesagten durch den Autor übertragen sollten. Es war unglaublich.

Natürlich weiß ich, dass man mit Worten auch manipulieren kann. Aber es sind wohl immer zwei Paar Schuhe: etwas zu wissen und etwas zu erfahren.

Es dauerte tatsächlich eine Weile, bis ich diese Art des Vorgehens erkannt hatte. Das erschreckte mich regelrecht. Wie viel von diesem seichten Gift ich bis dahin schon unbewusst aufgenommen hatte? Das Erkennen war gut, aber ab sofort las ich deutlich aufmerksamer. Und von Seite zu Seite, ja fast von Wort zu Wort wurde ich ärgerlicher über dieses manipulative Vorgehen.

Ich kann nur hoffen, dass einem so etwas nicht aus Versehen passiert. Und wenn doch, dann hoffe ich auf musikalische Menschen, die mir gehörig den Marsch blasen.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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8 Gedanken zu “Die Macht der Worte

  1. Das ist gut, dass du dieses Vorgehen des Autors noch „rechtzeitig“ bemerkt hast. Generell geschieht Manipulation immer. Egal was gesagt/geschrieben wird, man verfolgt ein gewisses Ziel. Man kann nicht nicht manipulieren. Aber es kommt natürlich auch darauf an wie „korrupt“ oder „hinterhältig“ die Intention ist und wie bewusst manipuliert wird um diese Manipulation zu bewerten.
    Möchte ein Kind Liebe manipuliert es auch. Es hat zum Beispiel gelernt, wenn es ganz süß schaut oder etwas tollpatschiges macht bekommt es Aufmerksamkeit und Liebe. Auch wenn es an der Kasse etwas süßes wie Schokolade oder einen Lolli sieht hat es vielleicht gelernt, dass es durch schreien und heulen vor anderen Leuten das bekommt, was es gerade haben möchte.
    So sind wir alle aufgewachsen und erzogen durch unser Umfeld und das würde ich auc hnicht verurteilen. Fies wird es dann, wenn man diese Interaktionen analysiert und bewusst zum eigenen Vorteil und vor allem zum Nachteil des Gegenüber anwendet wie scheinbar der Autor des von dir erwähnten Buches.
    Leider verfügen nicht alle Menschen über die nötige Erfahrung und Muße so etwas zu erkennen. Und so wird vor allem auf gewissen Fernsehsendern und Zeitungen derart intensiv bösartig und doch eigentlich offensichtlich manipuliert, wo sich doch einige Fragen wieso fällt das nicht auf? Wieso ist das erlaubt? Wieso lassen so viele Menschen das mit sich machen und auf sich wirken?

    Gefällt 4 Personen

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