(Nach-)Gedanken zum Valentinstag

Im Gegensatz zum vorigen Jahr, wo sich die „Gegenbeiträge“ zum Valentinstag eher um die nicht-Verliebten drehten, ging es in diesem Jahr eher um Sinn und Zweck des Valentinstags und die Ablehnung des damit verbundenen Kommerzes – immer bezogen auf die Blogs, denen ich folge. Deswegen hatte ich mir gedacht, ich denke mal ein bisschen tiefgründiger über den Valentinstag nach.

Die erste Idee war, dass der Valentinstag vielleicht eine Art Gedenktag für einen Schutzheiligen wäre. Fast jeder Berufsstand hat seinen Schutzheiligen. Aber dem ist wohl nicht so. Laut Wikipedia hat Papst Gelasius I diesen Tag als Gedenktag für einige christliche Märtyrer eingeführt. Er wurde jedoch 1969 wieder aus dem römischen Kalender gestrichen.

Geblieben ist der Tag aufgrund von Brauchtum mit unterschiedlichen Anlässen und Zielsetzungen. Gehalten hat sich die Tradition, an diesem Tag einander Blumen zu schenken. Genaueres dazu gibt es auf Wikipedia.

Heute nun kennen wir diesen Tag also als den Tag der Liebenden. Es werden nicht nur Blumen geschenkt, sondern auch Süßes und/oder Schmuck, man geht miteinander aus, sagt sich etwas Nettes. Dagegen ist ja eigentlich nichts einzuwenden.

Die größte Kritik der Blogbeiträge richtete sich einerseits gegen den damit verbundenen Kommerz. Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Man kann seine Liebe auch ohne Kommerz ausdrücken. Aber ein Blumenstrauß oder eine Tafel Schokolade sind schon nette Gesten für diejenigen, die es mögen. Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Und außerhalb der Reichweite des 14.2. sind diese Sachen ein wenig billiger.

Eine andere Kritik war, dass man sich ja, wenn man sich wirklich liebt, nicht nur am 14.2. liebt. Auch dem kann ich nur zustimmen. Und es ist sicher wichtig und richtig, sich jeden Tag etwas Liebes zu tun, etwas Liebes zu sagen. Allerdings ist es auch so, dass solche Dinge sich abnutzen. Wir wollen dann immer mehr und mehr davon, um im gleichen Maße davon berührt zu sein. Warum also nicht an bestimmten Tagen mal etwas Besonderes machen, sich besonders lieb haben, sich einen besonderen Gefallen tun. Natürlich muss es dann nicht ausgerechnet der 14.2. sein und es sollte definitiv nicht nur der 14.2.

Habt Euch lieb, egal wann, egal wo, egal wie – Hauptsache immer.

Wir sehen und auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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12 Gedanken zu “(Nach-)Gedanken zum Valentinstag

  1. Ein toller Beitrag, der Valentinstag gut durchdacht. Für mich ist dieser Tag einfach eine Erinnerung, vielleicht mal etwas intensiver an die Menschen zu denken, die um mich herum sind und die ich mag – Liebe im Sinne „Liebe deinen Nächsten“ und nicht nur den Partner, den Geliebten etc.
    Der Valentinstag ist auch für freundschaftliche Liebe eine gute Gelegenheit, Wertschätzung oder Dankbarkeit zu zeigen … einfach froh zu sein, dass es den anderen gibt. Und wenn der andere ein Zuckerschnäuzchen ist, dann spricht m.E. nichts gegen ein Päckchen Ferrero Küsschen 😉

    ❤ Grüsse und schönen Sonntag! 🙂

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    • Danke für Deinen ausführlichen Kommentar.
      Nein, es spricht nie etwas dagegen, jemandem eine Freude – welcher Art auch immer – zu machen.
      Und ja, ich würde das Wort Liebe hier auch sehr weitgefasst sehen und auch die Liebe zu sich selbst einschließen wollen.
      Liebe Grüße
      Belana Hermine

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  2. Dem Valentinstag liegt anscheinend doch eine Heiligenlegende zugrunde: Bischof Valentin (entweder der von Terni oder der von Rom) soll trotz des Eheverbots von Imperator Claudius II. Paare getraut haben. Dafür ist er dann wohl gemartert und gemeuchelt worden. 😉 Seit jenen fernen Tagen gilt der Valentinus (von Terni oder von Rom) als Schutzheiliger der Verliebten. 😉
    Aber das Wichtigste ist wirklich, sich lieb zu haben, egal wann… ♥

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