Rezension: Die Mönche und das Glück

Die Mönche und das Glück – Wie 40 Tage in einem buddhistischen Kloster mein Leben verändert haben

  • von Mary Paterson, aus dem Englischen von Jochen Lehner
  • Heyne Verlag, 13. Juni 2016
  • Taschenbuch, 304 Seiten
  • 9,99 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-453-70300-1

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Inhalt

Mary Patterson nimmt uns mit auf eine 40-tägige spirituelle Reise unter Anleitung buddhistischer Nonnen und Mönche und von Thich Nhat Hanh. Nicht nur die „offiziellen Anleitungen“ geben Impulse für ihr Leben. Eigentlich ist jede Begegnung, jedes Ereignis, jede Entscheidung in diesem Kloster eine Lerngelegenheit für sie.

Mary Patterson versteht es, in nachvollziehbarer Weise zu beschreiben, warum es Lerngelegenheiten für sie waren und wie sie sie für sich nutzen konnte. Dabei kann sie von ihren vielfältigen Vorerfahrungen im spirituellen Bereich profitieren und an den dort gemachten Erfahrungen und erhaltenen Einsichten anknüpfen.

Inwieweit sie das Gelernte in den Alltag „nach dem Kloster“ übertragen konnte, bleibt offen, wenn auch aufgrund ihrer Vorerfahrungen zu vermuten ist, dass ihr das gelingt.

Subjektive Eindrücke

Beschreibungen spiritueller Erfahrungen lese ich ohnehin sehr gern und so hat mir auch dieses Buch viele interessante Einblicke vermittelt.

Ich hätte mir gewünscht, dass der Alltag des Klosterlebens etwas „strukturierter“ dargestellt worden wäre. Natürlich klingt es immer wieder mit an. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass ich mir wirklich einen guten Überblick darüber verschaffen konnte.

Den Klappentext finde ich nicht 100%ig passend. Natürlich spielt der Tod von Marys Eltern eine Rolle. Aber es geht nie darum, dass sie deswegen aus der Bahn geworfen war und dass DAS der Grund für ihren Aufenthalt im Kloster war. Das ist für die Aussage des Buches und das, was man darin als Erfahrungen lesen darf, allerdings auch völlig irrelevant.

Fazit

Wer wissen möchte, was mit einem passiert, wenn man für eine längere Zeit aus dem Alltag aussteigt und sich spirituellen Erlebnissen öffnet, für den ist dieses Buch sozusagen ein MUSS. Ich kann es offen Herzens weiterempfehlen.

Ich freue mich, dass ich das Buch gelesen habe und möchte die Kenntnisse, die ich daraus ziehen durfte, nicht missen. Deshalb danke dem Verlag sehr herzlich für dieses äußerst wertvolle Rezensionsexemplar.

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12 Gedanken zu “Rezension: Die Mönche und das Glück

    • Du hast recht. Aber man sieht doch eine Art Muster, um welche Fragen/Prozesse es geht. Irgendwie fängt mein Kopf dann direkt an zu überlegen, wie es mir dabei gehen könnte. Für mich ist das sehr anregend. Ob es im Endeffekt tatsächlich so geht, weiß ich natürlich nicht.
      Liebe Grüße
      Belana Hermine

      Gefällt 1 Person

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