Schreiben, schreiben, schreiben – Aufgabe 3

Die Aufgabe

Gegeben waren wieder zwei Fotos. Diesmal waren es Landschaftsaufnahmen – einmal ein Ort in einer Bergregion und einmal ein Dorf an einer Klippe zum Meer auf Santorin. Man sollte das Bild beschreiben. Zusätzlich sollte man für einen kurzen Text sagen, welche Stilmittel dort eingesetzt wurden, und ein paar Sätze sollten besser formuliert werden.

Was fiel mir schwer?

Puuh, Bildbeschreibung. Da kamen erstmal ganz üble Erinnerungen aus dem Kunstunterricht hoch. Da ging es um Vordergrund und Hintergrund und eingesetzte Mittel und beabsichtigte Wirkung und und und… DAS konnte ich noch nie.

Aber dann dachte ich so: Wenn ich meine Pilgerwanderungen beschreiben will, dann werden dort ja auch Landschaftsbeschreibungen vorkommen. Also ran an die Aufgabe und geübt. Wenn ich das nicht hinkriege, brauche ich mit dem Buch gar nicht anzufangen.

Es musste aber eine Rahmenhandlung her. Sonst würde ich das nicht in den Griff bekommen. Da habe ich die Betreuerin gefragt, ob das okay wäre – ja, war es. Na, dann mal kräftig in die Tastatur gegriffen.

Was habe ich gelernt?

Nicht verzagen – rangesetzt und losgeschrieben. Dann wird schon etwas werden.

Das Ergebnis

So, und hier nun der Text ohne Korrekturen. Die Betreuerin war wohl damit so zufrieden :-). Über ein paar Hinweise von Euch würde ich mich wieder sehr freuen.

Ulrike wandert auf Santorin

Schnaufend erreicht Ulrike die Bergkuppe, lässt den Rucksack auf den Boden rutschen und plumpst neben ihn. Vor ihr eröffnet sich der Blick auf Oia, einen der schönsten Orte auf Santorin. Der Ort liegt an der Nordküste der Insel, oberhalb eines Steilhangs. Von Ulrikes Platz aus scheint es, als würde es nur eines Anstupsers bedürfen, und Oia würde ins Meer sausen.

Wäre sie nicht schon ohne Atem, dieser Anblick würde ihn ihr verschlagen.

Weiß leuchten die Häuser im typisch griechischen Stil. Die runden, blauen Kuppeln der größeren von ihnen scheinen fast mit dem Himmel zu verschmelzen, der auf der linken Seite ins Meer taucht. Mit ihren dicken Mauern ruhen die Häuser in der Sonne, deren Strahlen sie reflektieren und damit die Luft flirren lassen. Baldachine und Übertritte laden zum Verweilen im Schatten ein. Eine Moschee erhebt sich im Zentrum des Ortes über die anderen Häuser. Auch hier würde man Ruhe und Kühlung finden.

Das Meer, tief unterhalb von Oia, vermittelt eine beruhigende Weite. Sie trifft sich mit Ulrikes Fernweh, dessentwegen sie aufgebrochen war. Eine leichte Brise trägt den Duft nach Salz und Tang und eine Ahnung von Feuchtigkeit zu ihr. Die Kühle lässt ihre Härchen sich aufrichten. Am liebsten würde sie sich direkt in die Tiefe stürzen, um diese Frische und Reinheit zu kosten.

Ein Gemurmel von Stimmen dringt an ihr Ohr. Der Duft nach Kaffee schleicht sich ihr in die Nase. Beides muss von der kleinen Taverne kommen, die sich zwischen die Häuser im Zentrum kuschelt. Das erinnert Ulrike an ihren Hunger. Sie entdeckt eine Treppe, die direkt nach Oia führt, greift nach ihrem Rucksack, stemmt sich nach oben und macht sich auf den Weg.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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8 Gedanken zu “Schreiben, schreiben, schreiben – Aufgabe 3

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