Kuriositäten des Alltags

Das wundersame Verhalten einer Tür

Um das Gebäude zugänglicher zu machen, wurden bei uns auf Arbeit Türöffner installiert, damit Rollstuhlfahrer die Türen leichter bedienen können. Soweit alles gut und schön und richtig – keine Frage.

Was bedeutet es aber für diejenigen, die Türen wie gewohnt benutzen wollen?

Erstens, sind die Türen jetzt ziemlich schwer. Anfangs befürchtete ich, an Muskelschwund zu leiden, bis mir klar wurde, dass es an der neuen Installation lag.

Zweitens, kann man natürlich auch als Nicht-Rollstuhlfahrer die automatischen Türöffner benutzen. Allerdings sollte man rechtzeitig genug daran denken, weil man ansonsten an ihnen vorbeigerannt ist und wieder zurück muss.

Drittens – last, but funniest – will man die Tür doch händisch öffnen, braucht man einerseits entsprechend Kraft (siehe 1.) und andererseits fängt die Tür irgendwann an, sich eigenständig automatisch zu öffnen. Nun muss ich die Tür gar nicht weit öffnen, um durchzupassen. Aber genau in den Moment, wo ich durchgeschlüpft bin, startet der Automatismus und die Tür geht richtig auf. Warum? Den Teil braucht kein Mensch.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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17 Gedanken zu “Kuriositäten des Alltags

    • Versteh gerade nicht wo dabei das Problem ist!?
      Auch bei uns gibt es u.a. in Kliniken, auch manchen öffentlichen Gebäuden diese Türen und finde es nicht nur für Behinderte sehr praktisch durchdacht.
      Denn viele Behinderte, je nach Behinderung tun sich immer schwer mit Türen, auch wenn sie leicht zu öffnen sind und ich öffne sie so dann einfach mit meinem Ellenbogen….. muss die manchmal versifften Türklinken nicht mehr anfassen. 😀
      Ist nur eine Sache des Blickwinkels und der Einstellung dazu denke ich 😉
      Liebs Grüßle

      Gefällt mir

      • Es gibt kein Problem. Deswegen heißt das Ganze auch „Kuriositäten“.
        Dass ich die automatischen Türen auf jeden Fall in Ordnung finde, habe ich direkt am Anfang erwähnt – damit man es nicht in den falschen Hals bekommt.
        Kurios finde ich, dass die Tür anfängt, allein aufzugehen, wenn ich schon durch bin. Dann erschrecke ich immer ein wenig und denke, dass ich mich jetzt bei jemandem bedanken muss, der (nutzlos) behilflich sein wollte.

        Gefällt 2 Personen

  1. In der Residenz beobachte ich vor allem in den kalten Jahreszeiten, wenn am Anfang und Ende einiger Enfiladen (geradlinig angeordnete Zimmerfluchten) zum Schutz vor Zugluft die Türen geschlossen sind, dass viele Mitmenschen es wohl aufgrund der automatischen Öffnungs- und Schließ-Mechanismen gar nicht mehr gewohnt sind, Türen hinter sich wieder zuzumachen. Da mutiert man dann von der Museumsaufsicht zum Türsteher. 😉

    Gefällt 1 Person

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