Shikoku – Zusammenfassung zweier Sportswochen

Die Osterwoche hatte ja einen zusätzlichen freien Tag und das macht ganz schön was aus. Am Freitag war ich auf meiner „Hausstrecke“ und am Sonntag habe ich mich noch einmal auf den Weg gemacht. Diesmal in die andere Richtung. Ich bin die erste Etappe des vom Stadtzentrum aus ausgeschilderten Jakobswegs gelaufen. Allerdings hatte ich eine ganz andere Entfernungsangabe im Kopf und habe deswegen mit knapp 20 km gerechnet. Das hatte mich dann sogar dazu verleitet, damit zu liebäugeln, ob ich nicht vielleicht die zweite Etappe dranhänge, um eine gewisse Steigerung der Länge gegenüber der „Hausstrecke“ zu haben. Dann dachte ich aber, dass zwei längere Touren so dicht hintereinander vielleicht noch nicht wirklich angebracht sind, und habe dieses Vorhaben abgehakt. War auch gut so, denn die Strecke war letztendlich 29 km lang. Reicht für einen Tag. Daneben gab es in der Woche noch ein paar kürzere Spaziergänge von insgesamt 16 km. Damit war das dann zwar wieder keine schnelle Woche, aber doch eine anständig lange.

Die Woche nach Ostern hatte zwar auch einen freien Tag mehr, aber da MD zwischen zwei Dienstreisen kurz zu Hause war, haben wir die Zeit nicht zum Wandern genutzt. Das habe ich dann gestern wettgemacht. Da habe ich die Tour vom letzten Sonntag wiederholt, habe aber für den ersten Teil die abgekürzte Strecke gefunden, sodass ich dann tatsächlich die zweite Etappe angehängt habe. Das waren dann insgesamt 43 km. So langsam scheine ich, etwas fitter zu werden.

Wenn ich hier von „langsam“ spreche, dann liege ich damit im Klintsch mit dem Activity Tracker, denn der ist der Meinung, dass ich viele meiner Wanderstunden gejoggt bin. Er muss da wohl irgendeine Geschwindigkeitsgrenze haben, die für ihn zwischen Gehen und Joggen unterscheidet. Na, umso besser. Also bin ich doch ganz viel gejoggt *lach*.

Ausrüstung – Wanderstöcke

Ich schaue schonmal meine Ausrüstung durch, ob ich sie so, wie sie ist, nehmen kann, oder ob vielleicht etwas ersetzt oder ergänzt werden muss.

Da geht es zum Beispiel um die Wanderstöcke. Auf Shikoku läuft man mit einem ähnlichen Wanderstab wie früher die Jakobspilger auch. Dieser symbolisiert Kobo Daishi und wird entsprechend gehegt und gepflegt. Am Ende eines Tages wird zumindest der Fuß des Stockes gründlich gereinigt. Dann stellt man ihn in einen separaten Ständer. Erst dann kümmert man sich um sich selbst. Wenn ich also auf Shikoku pilgere, dann sollte ich wohl auch mit einem solchen Stock gehen. Ich gehe ohnehin gern mit meinen beiden Wanderstöcken. Sie unterstützen kräftemäßig bergauf und helfen beim Balancieren bergab. Die zwei, die ich habe, sind auf die Hände zugeschnitten (also ein rechter und ein linker). Wenn ich nun aber einen Kobo-Daishi-Stock habe, welchen brauche ich dann als zweiten – den rechten oder den linken? Oder sollte ich schauen, dass ich mir einen Stock besorge, der nicht handbezogen ist? Interessanterweise stellte sich bei der Suche nach einem neuen Stock heraus, dass sie doch nicht handbezogen sind. Die Griffe sind völlig identisch. Das einzige, was bei einigen Stöcken ein wenig handbezogen sein könnte, sind die Schlaufen. Aber das ist bei meinen nicht das Problem. Die Stöckefrage ist also geklärt 🙂

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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4 Gedanken zu “Shikoku – Zusammenfassung zweier Sportswochen

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