Rezension: Der Elefant, der das Glück vergaß

Der Elefant, der das Glück vergaß – Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden

  • von Ajahn Brahm, aus dem Englischen von Karin Weingart
  • Lotos, 14. April 2015, 16. Auflage
  • Gebundene Ausgabe, 240 Seiten
  • 16,99 € (D), 17,50 € (A)
  • ISBN 978-3-778-78251-4

Inhalt

108 kurzweilige, lehrreiche, manchmal humoristische, manchmal unglaubliche Geschichten hat Ajahn Brahm hier zusammengestellt. Es sind entweder traditionelle buddhistische Geschichten oder Erzählungen und Anekdoten aus Ajahn Brahms Leben.

Jede Geschichte für sich ist ein kleines Lehrstück zu einem Aspekt des Lebens. Wie gehen wir miteinander um? Wie gehen wir mit uns selbst um? Wie gehen wir mit der Natur um? Jede Geschichte enthält ein Stück Anregung zur Problemlösung und damit zur persönlichen Gesundung.

Die Geschichten sind kurzweilig erzählt und lassen sich gut lesen. Sie sind in sich abgeschlossen, sodass man sich auch immer mal wieder eine zum (Nach-)Lesen auswählen und genießen kann.

Subjektive Eindrücke

Es ist das dritte Buch, das ich von Ajahn Brahm lese, und doch kann ich einfach nicht genug bekommen von seinen Erzählungen.

Natürlich bewegen mich die Geschichten unterschiedlich stark. Manche Fragestellungen sind wichtiger für mich als andere, für einige suche ich noch nach einer Lösung, für andere meine ich die Antwort schon gefunden zu haben. Aber immer regen mich die Geschichten an zu schauen, wie es mir denn in den jeweiligen Situationen geht, wie ich handeln würde.

Drei Geschichten kannte ich bereits aus einem anderen Buch von Ajhan Brahm, das sich mit Achtsamkeit befasst. Ich bin nun unschlüssig, ob es daran lag, dass ich die Geschichten schon kannte, aber für diese drei hatte ich etwas den Eindruck, dass sie nicht so recht zu den anderen passen wollten. Aber das hat meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan.

Fazit

Ohne bedrohlichen erhobenen Zeigefinger befürchten zu müssen, kann man sich in diesem Buch viel Anregung für das eigene Leben holen – und das immer wieder neu. Ich kann das Buch als kurzweiliges Lesevergnügen und Einladung zu einer Reise ins eigene Leben sehr empfehlen.

Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses Lust und Freude bereitende und anregende Rezensionsexemplar.

Advertisements

8 Gedanken zu “Rezension: Der Elefant, der das Glück vergaß

  1. Danke für deinen Buchtipp 🙂
    Erinnert mich sehr an: „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“, ein Buch aus Büchern. Griechische Sagen spielen darin eine Rolle, Sufi-Gleichnisse, japanische Parabeln, Lehren des Zen-Buddhismus, Geschichten aus Tibet, Argentinien, Frankreich, Russland oder Afrika, genauso wie bei Paolo Coelho, nur viel dichter [ ….]
    Es ist von Jorge Bucay, dessen Bücher ich auch sehr liebe.
    Liebe Grüsse und schönes WE ! ❤

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s