Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

Mit dieser Woche bin ich doch wieder etwas zufriedener. Am Sonntag war ich auf meiner Hausstrecke (30 km). Da sie ja auch ein paar Höhenmeter aufzuweisen hat, war das eine adäquatere Vorbereitung als nur auf flachem Land herumzuirren. Dazu war es dann auch noch ziemlich warm, sodass ich wieder einen kleiner Vorgeschmack darauf bekam, was es heißt, in Hitze wandern zu gehen. Aber da habe ich in der Tat auch schon Schlimmeres erlebt. Dazu haben sich im Laufe der Woche noch 15 Spazier-km angesammelt. Da will ich mal nicht meckern. Allerdings kündigt sich ein wenig Muskelkater an, was ja eher heißt, dass das „Bergsteigen“ noch etwas geübt werden sollte 😦

Leider ist das Armband des ActivityTrackers so ausgeleiert, dass das Gerät schon einmal herausgefallen ist. Da es noch in der Garantiezeit war, ist es jetzt wieder beim Hersteller. Den Tracker selbst habe ich noch. Ich trage ihn in der Hosentasche herum. Aber da funktioniert er nicht so ganz wie am Arm.

Ausrüstung – Regenschutz

Fürs Wetter kann keiner was, aber dafür, nicht gut vorbereitet zu sein. Wenn man mehrere Tage unterwegs ist, muss man damit rechnen, dass es auch mal regnet. Ja, es hatte sogar mitten im Sommer auf der via de la plata geregnet.

Auch hier gibt es wieder so viele Weisheiten wie wandernde Menschen. Von nichts bis Ölklamotten, wie sie Angler tragen, habe ich da schon allerhand gesehen.

Aus Kindertagen erinnere ich mich an Regencapes. Egal, wie man es anstellte, man war hinterher innen wie außen nass. Außerdem ist ein Regencape mit Rucksack etwas ungünstig. Die adaptierte Variante sind Regenponchos, unter denen man auch den Rucksack verstauen kann. Etliche Mitpilger sind damit gelaufen. Ich hatte aber nie den Eindruck, dass sie wirklich gut damit laufen konnten. Und egal, wie lang sie waren, untenrum waren doch alle nass.

Auf dem Nordweg habe ich ein Ehepaar mit einem Regenschirm gesehen. Irgendwie sah das ganz clever aus. Also habe ich das dann im Jahr danach auch ausprobiert. Aber nein, das passt nicht für mich. Zwei Stöcke und ein Regenschirm? Da fehlte irgendwie ein Arm.

Was dann? Wenn es warm ist, dann werde ich eben nass. Nass bin ich ja vom Schwitzen sowieso. Wird eher noch der Schweiß weggewaschen. Wenn der Regen vorbei ist, habe ich keine Not, die nassen Regenklamotten zu verstauen. Das Hemd und die Hose werden recht schnell wieder trocken. Für kalte Tage habe ich eine Regen-/Windjacke, die den Regen nicht durchlässt, aber eben den Schweiß etwas staut. Aber immerhin wärmer als ganz im kalten Regen zu stehen.

Mit Hut laufe ich sowieso immer – auch gegen die Sonne. Der hilft zu großen Teilen auch gegen den Regen.

Trockenen Füße wird man ab einer bestimmten Regenstärke sowieso nicht behalten können. Auch Gore Tex und Co. helfen da nicht wirklich – im Gegenteil, wenn es draußen zu warm ist, wird der Schweiß innen gut konserviert 😉 Also geht es in den Schuhen, soweit es eben geht.

Wichtig ist mir aber, dass der Rucksack gut geschützt ist. Für mich wäre es schlimm, wenn ich, durchnässt am Ziel angekommen, wieder nur in nasse Klamotten wechseln könnte. Bisher hat da ein ganz normaler Regenschutz, wie er in neueren Rucksäcken integriert ist, geholfen. Die wichtigsten Dinge (Klamotten, Schlafsack, Schreibzeug) sind zusätzlich in wasserdichten Tüten verpackt. Ich muss nur aufpassen, dass ich den Verhüterli richtig über den Rucksack ziehe. Aber das hatte ich nach dem ersten „Unfall“ ganz schnell gelernt. Die im Regenwasser aufgeweichten Trockenfrüchte waren nicht das leckerste Essen, was ich je hatte.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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12 Gedanken zu “Shikoku – Zusammenfassung der Sportswoche

  1. ich finde es einfach nur toll, wie du dich vorbereitest 🙂 Regenschirme und Capes mag ich auch nicht … ich würde es genau so machen wie du … wenn ich auch das Glück hätte, diese Reise antreten zu können. Ich freue mich sehr mit dir 🙂

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