Rezension: Zünde dein inneres Licht an

Zünde dein inneres Licht an – Wie du der Schöpfer deines Lebens wirst

  • von Pascal Voggenhuber
  • Heyne Verlag, 9. Mai 2017
  • Taschenbuch, 160 Seiten; inkl. CD mit Meditationen
  • 12,99 € (D), 13,40 € (A)
  • ISBN 978-3-453-70335-3

Inhalt

Eigentlich sollte es ein Weihnachtsbuch werden, meint Herr Voggenhuber direkt zu Beginn. Diesen Einstieg fand ich witzig. Im Endeffekt ist es nicht wirklich ein Weihnachtsbuch geworden, aber wenn man es schafft, die Dinge, die Herr Voggenhuber vorschlägt umzusetzen, dann mag es einem am Ende wie Weihnachten vorkommen.

Grundthema des Buches ist es, wie man zu seiner eigenen Bestimmung findet, also zu dem, was einen vom Innersten her glücklich macht, ohne sich Zwängen und Konventionen von außen zu beugen. Dazu gibt es eine Fülle von Erläuterungen mit Beispielen aus dem Leben des Autors sowie Anregungen zu Übungen, um in bestimmten Aspekten für sich selbst voranzukommen.

Immer wieder mahnt Herr Voggenhuber, dass man die Übungen auch machen müssen, weil sich sonst nichts ändern würde. Hin und wieder ist das ein wenig nervig. Dafür hat er dann aber gleich die Erklärung parat, dass man dann selbst zu den Faulpelzen gehört, die eben nicht üben wollen.

Dem Buch liegt eine CD mit vier Meditationen bei, zwei längeren und zwei kürzeren. Im Buchtext wird auf zwei davon explizit verwiesen. Die beiden anderen kann man aber aufgrund des Aufdrucks auf der CD dem Text zuordnen. Die Meditationen sind gut gesprochen, inhaltlich in sich abgeschlossen und stimmig und mit entsprechend meditativer Musik hinterlegt.

Subjektive Eindrücke

Ich bin ein recht strukturierter Mensch. Deswegen wünsche ich mir in der Regel gut strukturierte Bücher. Dies vermisse ich hin und wieder in diesem Buch. Es wird viel vermittelt, aber es sind Einzelteile, deren Zusammenhängen und -wirken für mich nicht immer aus dem Text hervorgeht.

Als Leser/in wird man mit „Du“ angesprochen, was in dieser Szene durchaus normal ist. Hin und wieder wendet sich Herr Voggenhuber aber auch den Leser, beispielsweise durch „Lieber Leser…“. Auch wenn in der Einführung erklärt wird, dass auch damit sowohl Leser als auch Leserinnen gemeint sind, hat es doch einen kleinen Schluckreflex bei mir ausgelöst. Da es nicht viele Stellen sind, wäre hier wohl „Liebe Leserin, lieber Leser…“ durchaus vertretbar und gut lesbar gewesen.

Viele der vorgestellten Übungen kenne ich aus anderen Umfeldern und weiß, dass sie funktionieren, wenn man sich darauf einlässt. Ob man sich dabei immer Engel oder Geistführer vorstellen muss, sei dahin gestellt. Hier betont Herr Voggenhuber aber immer wieder, dass dafür jeder seinen eigenen Stil, seine eigenen Gestalten finden muss. Das und die Tatsache, dass man nicht permanent zur Teilnahme an seinen Veranstaltungen umworben wird, macht ihn mir sehr sympatisch.

Fazit

Wer ernsthaft vor hat, sein Leben mehr in Richtung eigene, innere Bestimmung zu wenden und wer dazu bereit ist, regelmäßig ein paar kleine Übungen zu machen, der sollte sich in diesem Buch umschauen, ob etwas Passendes für ihn dabei ist. Wie immer heißt es aber: Probieren geht über Studieren = nicht nur lesen, auch machen!

Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses aufmunternde und anregende Rezensionsexemplar.

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2 Gedanken zu “Rezension: Zünde dein inneres Licht an

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