Zusammenfassung der Sportswoche

Der Versuch vom letzten Sonntag, auf der Heimstrecke Höhenmeter zu sammeln, führte zu erheblich mehr Muskelkater, als er sich danach ankündigte. Weiteren Auftrieb bekam er durch das wieder-Einsteigen ins Laufen. Da beides aber keine außergewöhnlichen Dinge für mich sind, war ich von der „Heftigkeit“ des Muskelkaters etwas überrascht und es machte mich ein stückweit besorgt. Wo war plötzlich all die Fitness hin? Also ging es dann gestern noch einmal auf die Heimstrecke. Diesmal kündigt sich kein Muskelkater an 🙂

Und so gab es dann diese Woche zwei halbe Standardrunden Jogging (a 5 km) und neben der Heimstrecke noch 12 Spazier-km. Das muss jetzt als Vorbereitung für die Sommer-Wanderung reichen. Heute und morgen werde ich wohl kaum noch Gelegenheit zu einem gezielten Training haben.

Planung der Reiseroute

In den letzten Tagen war ich ziemlich damit beschäftigt, die Reiseroute auszukundschaften. Es gibt einen „Route Guide“ auf Englisch, der auch sehr gut ist. Was mir aber so ein bisschen fehlt, ist eine Angabe der Entfernungen von bestimmten Orten. Es gibt eine Liste, die angibt, wie weit es von Tempel zu Tempel ist. Aber das sind auch schonmal 80 km – also keine Laufentfernung.

Und dann gibt es im Grunde 3 Arten von Tempeln. Es gibt DIE 88 Tempel, die zur eigentlichen Runde gehören. Die Runde ist knapp 1200 km lang. Dann gibt es 20 weitere Tempel, mit denen man dann auf eine Anzahl von 108 Tempeln kommt. 108 ist eine für den Buddhismus wichtige Zahl. Diese Runde ist dann 1400 km lang. Und dann gibt es noch jede Menge anderer, sehenswerter Tempel, deren Runde dann auf 1600 km kommt.

Die Entfernungsangaben im Buch gehen immer von Straßenecke zu Straßenecke (ca. 1-3 km). Daraus galt es jetzt, gehbare Entfernungen herauszufinden. Das war ein ganz schön mühseliges Puzzle-Spiel. Aber es ist geschafft.

Und wie gehe ich jetzt damit um?

1600 km wird schon etwas knapp. Dann müsste ich jeden Tag 30 km gehen, würde mir aber auch gern die Tempel ansehen. Also, das fühlt sich schon ein wenig nach Stress an. Die 88 Tempel sollten es auf jeden Fall sein – möglichst auch die zusätzlichen 20. Also werde ich mir jetzt in meiner Liste Marker setzen, wann ich es bis wohin geschafft haben sollte. Da es manchmal auch von der Karte schöne Streckenabschnitte gibt, die aber auch ein paar km länger sind, würde ich mich gern flexibel dafür oder dagegen entscheiden können. Da gibt es zum Beispiel ein Stück, wo man einen ganzen Tag am Meer entlang wandern kann 🙂 Ich hoffe, dass ich mit dieser groben Orientierung, ganz nach Lust und Laune entscheiden kann, wie bzw. wo es weitergeht und trotzdem mindestens die 88 Tempel gesehen haben werde.

Und wie sieht die grobe Route aus?

Der Flieger landet in Kansai. Das ist der internationale Flughafen von Osaka. Von dort aus fahre ich auf den Berg Koya, wo Kobo Daishi begraben ist bzw. meditierend auf seine Reinkarnation wartet. Dieser Ort gehört zum Weltkulturerbe und hat unzählig viele Tempel. In einem werde ich zwei Nächte bleiben. So habe ich einen Tag, um mich auf Koyasan umzuschauen. Außerdem ist es Tradition, vor Beginn der Pilgerreise auf Shikoku Kobo Daishi um Begleitung zu bitten. Außerdem kann man ihm für Gutes danken und ihn um andere Dinge bitten. Danach geht es nach Tokushima. Das ist eine Stadt auf Shikoku, die recht nah am ersten Tempel liegt. Und einen Tag später startet dann wirklich das Wanderabenteuer.

Sollte ich wirklich zu schnell unterwegs sein, so geht der Weg durch einige interessante Ortschaften auf Shikoku, die es sicher wert sind, dort einen Tag zu verweilen. Außerdem gibt es schöne Stellen entlang der Küste, an denen man sicher gut entspannen kann. Auch ein Tag in einem japanischen Bad (onzen) ist bestimmt einen Versuch wert.

Und so wird die Rückreise schneller anstehen als mir lieb ist. Aber jetzt steht erstmal die Vorfreude an 🙂

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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8 Gedanken zu “Zusammenfassung der Sportswoche

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