Geben und Nehmen #1

Einleitung

Immer wieder werde ich mit dem Thema „Geben und Nehmen“ konfrontiert. Mal nehme ich und frage mich, ob ich zu viel nehme, ob ich nehmen darf, ob mir das zusteht. Mal gebe ich und frage mich, kann ich aus reinem Herzen geben ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Oftmals werde ich in Gespräche verwickelt, in denen es um angemessenes Geben und Nehmen geht – manchmal sind das auch „Streitgespräche“ von Paaren.

Deshalb bin ich mal in mich gegangen und habe überlegt, welche Aspekte es für mich rund um dieses Thema gibt. Und siehe da, da ist doch einiges zusammengekommen, das ich gern in ein paar Blogbeiträgen betrachten möchte. Es werden (mit diesem) insgesamt 5 Beiträge werden, damit jeder nicht zu lang wird und auch noch gelesen werden kann.

Im zweiten Beitrag werde ich die Anlässe zusammenstellen, in denen das Thema für mich bisher sehr relevant geworden ist.

Der dritte Beitrag wird sich mit der evolutionären bzw. sozialen Funktion von Geben und Nehmen befassen. Also, warum geben und nehmen wir, warum wollen wir geben, wenn wir genommen haben etc.

In den letzten beiden Beiträgen werde ich zwei Selbstversuche im bedingungslosen Geben vorstellen und ein bisschen hinterfragen, wie erfolgreich sie waren bzw. warum sie oder warum sie nicht erfolgreich waren.

Ganz aktuell

Vermutlich tue ich mich etwas schwer mit dem Nehmen (Fragen siehe oben). Auf der diesjährigen Pilgerreise ist es aber Tradition, dass die Menschen den Pilgern Geschenke geben – o-settai. Die Idee dahinter ist, dass der Pilger mit Kobo Daishi, dem buddhistischen Mönch, auf den der Weg zurückgeht, pilgert. Und was man dem Pilger gibt, gibt man Kobo Daishi. Ein o-settai darf man nicht ablehnen. Das einzige, das man zurückgibt, ist ein Namensschild – eine Art Visitenkarte. Das wird wohl ein hartes Training, anzunehmen ohne zurückzugeben – oh, oh.

Wie immer: Wenn Ihr Anregungen oder besondere Wünsche „zum Thema“ habt, gebt mir bitte kurz Bescheid.

Wir sehen und auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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16 Gedanken zu “Geben und Nehmen #1

  1. schön!
    … und sieh es vielleicht so: dafür gibst du an anderer stelle wieder etwas ohne zu nehmen. und manchmal gibt einem das „geben“ ja auch selbst etwas, und so sehe ich diese geschenke an die pilger auch ein wenig, ein schöner brauch übrigens, finde ich! gute weiterreise dir und liebe grüße!

    Gefällt 4 Personen

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