Neuenkirchen – Gebrauchsanweisung für Japan

„Gebrauchsanweisung für Japan“
Andreas Neuenkirchen
Piper Verlag GmbH, München/Berlin, 4. Auflage, 2016

Ein nett geschriebener Einblick in Land und Leute – immer mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen. Der Humor überträgt sich beim Lesen, sodass man auch die weniger netten Seiten gut verdauen kann und nicht direkt das Gefühl bekommt, Japan auf ewig den Rücken kehren zu müssen. Ob es jetzt wirklich als „Gebrauchsanweisung“ nutzbar ist, mag dahingestellt bleiben, ich habe aber eine Menge gelernt und freue mich eigentlich umso mehr auf meine Reise.

Inwieweit werden sich meine Eindrücke mit denen des Buches decken?

Von dem, was ich bisher so gehört habe, waren Leute, die kurz (also z. B. für einen Urlaub) in Japan waren, sehr begeistert. Diejenigen, die aber beispielsweise beruflich längere Zeit dort zu tun hatten, erzählen viele unschöne Dinge. Mag das auch daran liegen, dass man erst nach einer gewissen Zeit so richtig in die Lebensumstände eines Landes einsteigt und diese dann für Europäer in Japan so anders sind, dass eine Gewöhnung und ein Liebgewinnen schwerer fällt als in anderen (eher europäischen) Ländern?

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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16 Gedanken zu “Neuenkirchen – Gebrauchsanweisung für Japan

  1. Das geht einem mit vielen meist außereuropäischen Kulturen so, je länger man mit und in Ihnen lebt desto deutlicher treten die Unterschiede hervor. Oft lernt man eine Kultur erst nach Jahren richtig kennen.
    Vor allem mit Geld und Status kommt man einer Kultur meistens nur langsam nahe.
    Das Gewöhnen lasse ich hier mal außen vor.
    Dann noch viele positive Erfahrungen auf dem Weg.

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  2. Jedes Land hat seine eigenen Regeln. In Japan finde ich vor allem den teilweise schon als „soziophob“ einzuschätzenden Umgang miteinander erschreckend. Keine Gefühle zeigen, keine Mimik, und „atmen nur im Ernstfall“ erlaubt …..
    Aber es sind dennoch viele neue Eindrücke und sicherlich auch schöne Erlebnisse, die Du auf Deiner Reise mit nach Hause (und in Deinem Herzen) nimmst….
    Weiterhin viel Freude und – bleib neugierig 🙂
    ❤ lichst Rita

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    • Ja, dieses Bild wird immer von Japan gezeichnet. Vielleicht gilt das in erster Linie in der Geschäftswelt? Ich bin jedenfalls gerade Zeugin einer sehr lebhaften und gesten- und mimikreichen Unterhaltung zwischen der hiesigen Hausherrin und einem japanischen Mitpilger geworden – auch zu meinem eigenen Erstaunen.
      Liebe Grüße
      Belana Hermine

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  3. Die Tochter einer lieben Mitbloggerin – tonari.wordpress.com – hat vor einigen Jahren ein Jahr als Austausch-Schülerin in Tokyo verbracht, und darüber ein Buch geschrieben, das – so finde ich – sehr lesenswert ist, weil es die oft befremdlichen Unterschiede zwischen unserer und der japanischen Kultur und Lebensart offen aus der Sicht eines jungen Menschen schildert. 😉
    Alles Gute und Liebe! ♥

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  4. Ganz gewiss. Als Kurzzeittourist sieht man ganz andere Dinge von einem Land als wenn man eine Weile dort lebt und am besten arbeitet. Daher wundert es mich überhaupt nicht, dass sich die Eindrücke von Japan sehr unterscheiden.
    Liebe Grüße an Dich in die Ferne.

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