Rezension: Der Pfad schamanischer Heilung

Der Pfad schamanischer Heilung – Magische Werkzeuge für Transformation und Wachstum

  • von Alberto Villoldo, aus dem Amerikanischen von Andrea Panster
  • Goldmann Verlag, 19. Juni 2017
  • Taschenbuch, 288 Seiten
  • 10,00 € (D), 10,30 € (A)
  • ISBN 978-3-442-22163-9

Inhalt

Erzählt werden die Geschichten der Heilung von 12 verschiedenen Personen. Dabei werden Wegstücke einmal aus Sicht der Person und einmal aus Sicht von Alberto Villoldo dargestellt. Das gibt einen interessanten Einblick in die wechselseitige Dynamik eines Heilungsprozesses.

Wir erfahren den Anlass für bzw. das Zustandekommen des Kontakts zwischen der Person und Villoldo. Es wird beschrieben, wie man an das Wissen um die Ursachen der Beschwerden kommen kann, wie die Ursachen und damit meist auch die Beschwerden beseitigt werden und wie sich der Heilungsprozess danach vollzieht. Immer geht es im Endeffekt darum, die eigene Bestimmung zu finden, sie anzunehmen und ihr zu folgen.

Die letzten beiden Kapitel stellen zwei kurze, aber anscheinend sehr wichtige Episoden aus Villoldos Leben dar. Eine Einleitung und ein Nachwort umschließen das Ganze.

Subjektive Eindrücke

Eigentlich ist mir nicht so recht klar geworden, ob das Buch nun wirklich von Villoldo geschrieben wurde oder von Anne O’Neill, die sowohl die Einleitung wie auch das Nachwort unterschrieben hat. In der Einleitung spricht sie viel von „wir“, wenn sie von den schreibenden Personen berichtet. Das finde ich sehr schade. Einerseits möchte ich schon gern wissen, wer die Texte verfasst hat, die ich lese. Andererseits bekommt Anne O’Neill nicht die ihr gebührende Achtung, wenn sie den Hauptteil des Buches verfasst hat – und sei es „nur“ nach ausgiebiger Rücksprache mit Villoldo.

Die Darstellung der möglichen Heilungswege hat mich sehr angesprochen und inspiriert. Die wechselseitige Ansicht ermöglichte, dass man sich wirklich in beide Beteiligte hineinversetzen konnte.

Im Wesentlichen kam drei Werkzeuge zum Einsatz. Jedes Mal wurde kurz dargestellt, was sie bewirken sollen und warum sie heilsam sein können. Es wird aber nicht dargestellt, wie sie wirklich eingesetzt werden. Das scheint aber „normal“ für derartige Bücher zu sein.

Die Wiederholung der Infos zu den Werkzeugen bei jeder Geschichte fand ich nicht so toll. Hier hätte man vielleicht ein einführendes Kapitel zu den Werkzeugen gestalten können.

Fazit

Wer noch nichts von Villoldo gelesen hat, wird sicher viel Neues und Lesenswertes in diesem Buch finden. Die individuellen Geschichten sind toll. Allerdings hatte ich schon viel von Villoldo gelesen und hatte deswegen wohl zu hohe Erwartungen an dieses Buch.

Ich danke dem Verlag sehr herzlich für dieses Rezensionsexemplar.

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4 Gedanken zu “Rezension: Der Pfad schamanischer Heilung

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