Shikoku 2017 – Nachlese #17

Heute geht es noch einmal um Tiere, die mir auf der Wanderung begegnet sind und die landläufig wenig Sympatie erregen.

Shikoku scheint stellenweise ein regelrechtes Spinnenparadies zu sein 😉

Auch wenn es im Wald und auf den Wegen, also nicht direkt am Wasser war, so liefen krabbenähnliche Tiere herum – in unterschiedlicher Größe. Im Wald waren sie hell und etwas kleiner, auf den Straßen rötlich und etwas größer. Ob wohl die Sonne die Farbbildung beeinflusst und die hellen „Krabben“ einfach nur blass waren?

Viele fürchten sich vor Schlangen. Die, die ich gesehen habe, waren klein. Also man musste sich nicht vor ihnen fürchten. Leider waren sie aber so schnell weg, wenn ich ihn doch mal begegnete, dass ich keine Fotos machen konnte. Zweimal gelang es zwar, aber die Bilder sind ganz dunkel, sodass nicht viel darauf zu erkennen ist. Aber eine schöne Schlange konnte ich knipsen, auch wenn sie leider schon tot war.

Ein wenig gefürchtet habe ich mich vor den vielen Raupen bzw. Würmern, insbesondere wenn sie eben in Massen auftraten. Und sie waren sooo riesig. Deswegen musste ich beim Knipsen dann hin und wieder meinen Schuh danebenstellen. Einige sehen in ihrer Musterung aber wirklich hübsch aus.

Tatsächlich gefährlich ist wohl nur dieser eine Wurm hier. Man sollte tunlichst die Finger von ihm lassen. Aber ganz ehrlich, auf mich machte er nicht den Eindruck, als würde er nach Streicheleinheiten rufen 😉

Ein sehr interessantes Fliegetier ist dieses hier. Es ist mit seinen durchscheinenden Flügeln, die den Körper deutlich überragen, fast nicht zu erkennen (ziemlich in der Mitte des Fotos ist der Kopf, der Körper geht dann nach unten im Bild). Aber wenn es erst einmal losfliegt, dann ist es nicht zu überhören. Vielleicht habt Ihr ja noch diese Holzknattern vom Karneval im Ohr – so in etwas (auch in dieser Lautstärke) hört sich dieser unscheinbare Flieger an.

Und zum Schluss noch ein paar Wesen ohne weiteren Kommentar.

Wie man also sieht, war es tierisch gesehen ganz harmlos, wenn auch nicht immer ganz ohne leichten Grusel.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

10 Gedanken zu “Shikoku 2017 – Nachlese #17

    • Herzlichen Dank. Ja, ein wenig gruselig schon in dieser Fülle. Aber unterwegs war es gar nicht sooo gruselig. Der Zickzack gefällt mir auch gut. Erstaunt war ich über diese fast-Wand aus Spinnweben. Ach, es gibt schon Interessantes zu sehen, wenn man unterwegs ist.
      Liebe Grüße
      Belana Hermine

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  1. Eine tolle Sammlung hast du da zusammengestellt! Hast du denn die Tiere alle vorher gekannt? Ob giftig oder nicht, fliegend oder hüpfend etc?
    Ich habe mich bei deinen Fotos an eine Nacht in Griechenland erinnert, als ich massenweise unbekannte käferartige Tiere im Hotelzimmer entdeckte und nur eins wissen wollte: Haben die mehr Angst als ich und halten sie sich fern? 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Danke für Dein nettes Feedback. Vorher hatte ich versucht, ein bisschen was über die Tier- und Pflanzenwelt herauszubekommen. Es gibt wohl ein paar giftige Schlangen. Vor einigen wurde auch per Schild gewarnt. Aber näher kommen wollte ich denen sowieso nicht – ebenso wenig den Spinnen. Es war eigentlich nur dieser rote Wurm, vor dem ich mich in Acht nehmen wollte/musste, denn der würde wohl auch mal eben in ein Zimmer krabbeln, wenn man nicht aufpasst. Aber da ist mir keiner begegnet.
      Ja, ist immer gut zu wissen, wer hier mehr Angst vor wem hat 😉
      Liebe Grüße
      Belana Hermine

      Gefällt 1 Person

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