Kanehara: Tokyo Love

„Tokyo Love“
Hitmoi Kanehara
List Taschenbuch , Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin, 2006

Ein kleines Buch mit einer sehr beeindruckenden Geschichte. Wenn man mit dem bisherigen Vorstellungen über Japan an die Lektüre dieses Buches geht, wird man wohl ziemlich überrascht sein. Na, ich war es jedenfalls. Hier wird ein Milieu skizziert, von dem meist selbst aus dem eigenen Land nur wenig kennt.

Eine junge Frau gerät über ihren Freund in die Hände eines Tätowierers und letztlich zwischen die Fronten der beiden. Recht offenen Gewalt-/Sexszenen machen ziemlich plastisch Eindruck und vermitteln ein (für mich) komplett neues Bild von Japan. Man ist geneigt zu sagen: „Sowas gibt’s also auch in Japan.“ Ja, wieso sollte es so etwas nicht auch in Japan geben. Man wird nur eher selten damit konfrontiert.

Für mich war es interessant, etwas über dieses Milieu zu erfahren. Allerdings muss ich gestehen, dass solche Art Geschichten nicht gerade meine favorisierten sind – als „Sachbuch“ ja, aber als dargestellte menschliche Tragödie geht mir so etwas schon ziemlich an die Nieren.

Wir sehen uns auf dem Weg.
Let’s go!
Belana Hermine

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2 Gedanken zu “Kanehara: Tokyo Love

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